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Sind Elektroautos nach einem Unfall besonders gefährlich?

Statistisch gesehen spielen Fahrzeuge mit Elektroantrieb in Deutschland (leider) noch keine allzu große Rolle. Nur ein halbes Prozent der Pkw-Neuzulassungen im Januar 2017 waren E-Autos. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres allerdings ist die Zahl um 177 Prozent gestiegen. In Zukunft – so die Hoffnung – wird es mehr Elektroautos auf unseren Straßen geben. Damit nimmt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit zu, dass ein elektrisches Auto an einem Unfall beteiligt ist. Genau über dieses Thema haben wir in der Wochenzeitung Die Zeit einen interessanten Beitrag gelesen.

Autor Peter Ilg geht unter der Headline „Unter Spannung“ darin der Frage nach, wie Fahrer, Ersthelfer und Rettungskräfte sich im Falle eines „E-Unfalls“ verhalten sollen und ob von den neuen Fahrzeugen spezielle Gefahren ausgehen. Schließlich sind Elektroautos mit Hochvoltanlagen von bis zu 600 Volt ausgestattet. Das Ergebnis: Nach Recherche der Zeit sorgen diverse Sicherheitsvorkehrungen dafür, dass der Stromkreis bei einem Unfall unterbrochen wird und beispielsweise die Karosserie nicht unter Strom steht. „Es ist kein einziges Vorkommnis bei den inzwischen 100.000-BMW-i-Fahrzeugen bekannt, wo es zu einer Schädigung von Insassen, Rettungskräften oder Passanten und Ersthelfern durch die verbaute Hochvolt-Technik gekommen wäre“, wird BMW zitiert. Das sind doch gute Nachrichten!

Zeit E-Autos

Screenshot Die Zeit – Beitrag vom 3.2.2017

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