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Internetportal bietet Hilfe nach Verkehrsunfällen

Für Opfer von Verkehrsunfällen, aber auch Angehörige, Unfallzeugen oder Ersthelfer können Unfälle schwerwiegende psychische Folgen haben. Belastungsreaktionen wie Ängste, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten sind nach solchen Extremereignissen keine Seltenheit.

Seit Juni 2019 gibt es für psychische Folgen nach Straßenverkehrsunfällen die bisher einzigartige Internetplattform hilfefinder.de. Hier finden Betroffene unbürokratisch und anonym Informationen zum Thema sowie Zugang zu professionellen Hilfsangeboten. Sie können beispielsweise mithilfe eines Trauma-Checks prüfen, ob sie in Folge des Unfalls psychische Belastungssymptome aufweisen und ob weiterführende Maßnahmen sinnvoll sein könnten. Eine Postleitzahlen-Suche unterstützt dabei, in der eigenen Region Institutionen zu finden, die schnell und in der Regel kostenfrei Hilfe anbieten.

Darüber hinaus kann man sich vertiefend über weitere Themen informieren, zum Beispiel über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, rechtliche Aspekte oder aktuelle Forschungsprojekte mit Bezug zu psychischen Unfallfolgen. Primäres Ziel der Website ist es, sowohl die Betroffenen als auch die Behandelnden im Hinblick auf psychische Unfallfolgen zu sensibilisieren und eine schnelle und zielführende Versorgung psychisch belasteter Verkehrsunfallopfer zu erreichen. Entwickelt hat das Portal die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) und der Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland e.V. (VOD).

Logo der Webseite Hilfefinder.de

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