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Eine wahre Goldgrube: Rekordblitzer an der Werratalbrücke

Mit seinen acht Prozent Steigung gehört der Laubacher Berg zu den steilsten Autobahnabschnitten Deutschlands. Kein Wunder, dass man da oft schneller fährt als die erlaubten 100 Km/h für Autos und 60 Km/h für Lastwagen. Seit 1996 steht hier – im Bereich Laubacher Berg/Werratalbrücke auf der A7 bei Hannoversch Münden – eine stationäre Radaranlage. Ursprünglich installiert, um Unfälle zu vermeiden, hat sich der Blitzer schnell als wahre Goldgrube entpuppt. Dem zuständigen Kreis Göttingen beschert er jedes Jahr Millionen.

Allein 2015 erwischte das Gerät 48.000 Verkehrssünder. Göttingen kassierte Verwarn- und Bußgelder in Höhe von insgesamt 4,8 Millionen Euro, wobei rund zwei Drittel auf den A7-Blitzer zurückgehen. 2014 mussten 51.000 Temposünder mehr als 2,8 Millionen Euro Bußgeld an die Kreiskasse zahlen. Unter Auto- und Kraftfahrern scheint sich der Blitzer allerdings rumzusprechen, 2007 waren dort noch mehr als 100.000 Fahrer geblitzt worden.

 Quelle: VerkehrsRundschau 6/2016, Seite 51

Comment (1)

  • Nils Wilhelms Reply

    Wenn ich so schnell fahre wie gefordert, werde ich nicht „geblitzt“. Man fragt sich natürlich, warum es doch noch so viele dort erwischt, wo es doch seit Ewigkeiten bekannt ist? Generelle Missachtung von Geschwindigkeitsbegrenzungen? Unachtsamkeit? Ablenkung durch Handy am Ohr? Egal, es kann dafür keine Ausrede geben. Wenn doch – dann ab zur MPU!

    20. Juni 2016 at 09:39

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