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Blitzeruhr zeigt aktuellen Bußgeldstand

249.308.747,71 Euro – so viel Strafgebühren müssen deutsche Auto- und Kraftfahrer in 2016 bereits an Länder und Gemeinden zahlen. Ablesen kann man den aktuellen Stand auf der Webseite der Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke. Die Bürgerinitiative sammelt Unterschriften, damit Blitzer nur noch an nachweislich gefährlichen Standorten erlaubt und die Messungen ausschließlich von der Polizei durchgeführt werden. Bei Blitzanlagen „geht [es] nicht mehr darum, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Es steht der finanzielle Anreiz von Ländern und Gemeinden im Vordergrund, um mit Blitzermessungen ihre Finanzprobleme zu lösen“, heißt es auf der Website.

Blitzeruhr Screenshot von www.blitzerabzocke.de

Comments (3)

  • Nils Wilhelms Reply

    Ich verstehe die die Aufregung darüber nicht. Wenn ich an der Stelle, an der ein „Blitzer“ steht, so schnell fahre wie es vorgeschrieben ist, werde ich nicht „geblitzt“. Ob dies nun ein gefährlicher Standort ist oder nicht interessiert doch nicht. Wenn dort 50km/h steht muss auch 50km/h gefahren werden. (Über die Toleranzwerten brauchen wir hier nicht reden – 3km/h bis 100 km/h.) Es kann dort keine Diskussion entstehen. Wenn jemand denkt, er/sie kann dort 70km/h fahren ohne jemanden zu gefährden, so kann er/sie das gerne tun, muss aber mit den Konsequenzen leben. Fahrt doch alle so wie vorgeschrieben, dann erledigt sich das Thema wesentlich einfacher – die „Blitzer“ werden sich nicht rentieren und werden wieder angebaut.

    20. Juni 2016 at 09:09
    • Antje Efkes & Team Reply

      Lieber Nils Wilhelms!

      Vielen Dank für Ihren Kommentar. Stimmt eigentlich: Wenn wir uns alle an die Regeln halten würden, könnten alle Blitzer abmontiert werden. Und wenn es keine Diebe gäbe, müsste ich meine Haustür nicht abschließen und mich nicht um mein Fahrrad sorgen, wenn ich im Kino bin;-) Was wäre das für eine herrlich heile Welt! Aber so läuft es leider nicht, und so lange Raser die Straßen unsicher machen, sind eben Radarfallen eine gute Möglichkeit, diese in ihre Schranken zu weisen. Die „Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke“ bezweifelt einfach, dass Blitzer ausschließlich aus Sicherheitsgründen aufgestellt werden. Jetzt könnten wir natürlich alle gemeinsam den Gemeinden ein Schnippchen schlagen und nie wieder zu schnell fahren – da muss ich Ihnen Recht geben. Auf dass sich die Blitzeruhr immer langsamer und langsamer dreht. Wer macht mit?

      21. Juni 2016 at 09:58
  • Nils Wilhelms Reply

    Hallo!

    Diebstahl ist eine Straftat – Geschwindigkeitsübertretung ist eine Ordnungswidrigkeit. Der Vergleich hinkt ein wenig. Raser sind im Übrigen vorsätzlich gefährdend und fallen dann evtl. unter Straftaten.
    Wenn ich mich an die Ordnung nicht halte, werde ich also verwarnt, je nachdem wie weit ich die Ordnung nicht eingehalten habe. Wenn es mich also reizt mit 70km/h durch den Ort zu fahren, egal ob nun dort eine Gefahrenstelle ist oder nicht, muss ich damit leben, dass ich evtl. 35€ zu zahlen habe. Ich kann also selbst entscheiden, ob ich das möchte. Gefährde ich bei der Aktion Dritte, sieht die ganze Sache natürlich noch anders aus.
    Allgemein empfehle ich das Studium folgender Seiten, hat noch keinem geschadet:
    http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/index.html
    http://www.kba.de/DE/Fahreignungs_Bewertungssystem/Punktekatalog/punktekatalog_node.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/bkatv_2013/index.html#BJNR049800013BJNE000501305

    21. Juni 2016 at 12:47

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