Kopf hoch – das Handy kann warten!

Es ist alarmierend: Immer mehr Autofahrer nutzen ihre Smartphones auch während der Fahrt und werden damit zu einem ernsthaften Verkehrsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie der Technischen Universität Braunschweig, die den Radioprogrammen NDR Info und N-JOY vorliegt. Die Verkehrspsychologen registrierten bei der Beobachtung von knapp 12.000 vorbeifahrenden Autos, dass in diesem Moment 4,5 Prozent der Fahrer durch das Hantieren mit ihrem Handy abgelenkt waren – das sind mehr Fahrer, als beim Telefonieren beobachtet wurden. Die Studie spricht von einer im Vergleich zu anderen Ländern „alarmierend hohen Rate von Tippen während der Fahrt“ in Deutschland. Es ist die erste Studie dieser Art in Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung „Neue Studie sieht alarmierende Unfallgefahr durch Smartphone-Nutzung am Steuer“  des NDR vom 11.04.2016

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Blitzeruhr zeigt aktuellen Bußgeldstand

249.308.747,71 Euro – so viel Strafgebühren müssen deutsche Auto- und Kraftfahrer in 2016 bereits an Länder und Gemeinden zahlen. Ablesen kann man den aktuellen Stand auf der Webseite der Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke. Die Bürgerinitiative sammelt Unterschriften, damit Blitzer nur noch an nachweislich gefährlichen Standorten erlaubt und die Messungen ausschließlich von der Polizei durchgeführt werden. Bei Blitzanlagen „geht [es] nicht mehr darum, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Es steht der finanzielle Anreiz von Ländern und Gemeinden im Vordergrund, um mit Blitzermessungen ihre Finanzprobleme zu lösen“, heißt es auf der Website.

Blitzeruhr Screenshot von www.blitzerabzocke.de

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Fernfahrer-Magazin startet Foto-App

Geheimnisvolle Erlkönige, atemberaubende Sonnenuntergänge oder abenteuerliche Straßen in der ganzen Welt: Das Magazin Fernfahrer hat eine neue App ins Leben gerufen, mit der Fernfahrer, Trucker und deren Freunde Fotos miteinander tauschen können.

Mit der sogenannten Fernfahrer-Reporter-App lassen sich Bilder und Videos im Berufsalltag sammeln, mit allen anderen Nutzern teilen und von ihnen bewerten. Erstmals erzählen damit nicht nur Redakteure, sondern echte Leser von besonderen Erlebnissen auf der Straße. Außerdem wird es immer wieder den Aufruf geben, Fotos zu bestimmten Themen einzureichen. Die besten Bilder werden in Fernfahrer und auf eurotransport.de veröffentlicht und zusätzlich mit einer Prämie belohnt. Die App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich.

Fernfahrer Foto-App Bildquelle: ETM Verlag

Quelle: Pressemitteilung „FERNFAHRER bringt erste Reporter-App für Berufskraftfahrer und alle LKW-Fans“ vom ETM Verlag

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Eine wahre Goldgrube: Rekordblitzer an der Werratalbrücke

Mit seinen acht Prozent Steigung gehört der Laubacher Berg zu den steilsten Autobahnabschnitten Deutschlands. Kein Wunder, dass man da oft schneller fährt als die erlaubten 100 Km/h für Autos und 60 Km/h für Lastwagen. Seit 1996 steht hier – im Bereich Laubacher Berg/Werratalbrücke auf der A7 bei Hannoversch Münden – eine stationäre Radaranlage. Ursprünglich installiert, um Unfälle zu vermeiden, hat sich der Blitzer schnell als wahre Goldgrube entpuppt. Dem zuständigen Kreis Göttingen beschert er jedes Jahr Millionen.

Allein 2015 erwischte das Gerät 48.000 Verkehrssünder. Göttingen kassierte Verwarn- und Bußgelder in Höhe von insgesamt 4,8 Millionen Euro, wobei rund zwei Drittel auf den A7-Blitzer zurückgehen. 2014 mussten 51.000 Temposünder mehr als 2,8 Millionen Euro Bußgeld an die Kreiskasse zahlen. Unter Auto- und Kraftfahrern scheint sich der Blitzer allerdings rumzusprechen, 2007 waren dort noch mehr als 100.000 Fahrer geblitzt worden.

 Quelle: VerkehrsRundschau 6/2016, Seite 51

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BGL-Film: Was ist eigentlich Logistik?

Was schätzen Sie, wie viel Tonnen Güter welcher Art werden in Deutschland pro Tag transportiert? Im Kurzfilm „Was ist eigentlich Logistik?“ vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL)  erfahren wir erstaunliche Zahlen. Es sind:

    • 1 Millionen Tonnen Lebensmittel,
    • 390.000 Tonnen Papier, Zeitungen und Bücher,
    • 30.000 Tonnen Bekleidung,
    • 1,5 Millionen Tonnen Gips, Zement, Glas und chemische Erzeugnisse,
    • 570.000 Tonnen Export- und 520.000 Tonnen Importartikel sowie
    • 710.000 Tonnen Abfälle und Sekundärrohstoffe.

 

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Hoffnung auf weniger Verkehrstote: ADAC entwickelt neues Crashtestverfahren

Wussten Sie, dass der ADAC Crashtests durchführt und diese auch weiterentwickelt? Mit einem ganz neuen Crashtestverfahren simuliert der Automobilclub jetzt deutliche realitätsnähere Frontalzusammenstöße zweier PKW. Im Gegensatz zum Standard-Crashtest nach EuroNCAP fährt das Fahrzeug beim neu definierten Frontalcrash des ADAC nicht mit Tempo 64 gegen eine am Betonblock montierte Barriere, sondern mit 50 km/h gegen einen gleichschnellen Barrierewagen. Mit den Ergebnissen, so die Unfallforscher, könnte die Zahl der getöteten PKW-Insassen um bis zu sieben Prozent gesenkt werden.

Laut ADAC zeigt die Knautschzone vieler Autos bei Unfällen, die vom Standard-Crashtest nach Euro-NCAP abweichen, große Schwächen. Zum Beispiel bei Streifunfällen oder frontalen Baumunfällen. „Deutsche Hersteller könnten noch viel mehr tun, um die Kompatibilität ihrer Autos zu verbessern“, so das wenig schmeichelhafte Urteil der ADAC-Experten. Der ADAC fördert aufgrund der Testergebnisse nun eine Nachbesserung des bestehenden Standard-Crashtests nach EuroNCAP. 2018 könnte das neue Verfahren in das Protokoll des Verbraucherschutztests aufgenommen werden, um die Fahrzeuge in Zukunft noch sicherer zu machen.

ADAC

Mit Tempo 50: Der Barrierewagen prallt seitlich versetzt gegen den gleichschnellen Testwagen. (Bildquelle: ADAC)

Quelle: Pressemitteilung „Hoffnung auf deutlich weniger Verkehrstote“ vom ADAC

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Erste Anlage für Kompaktparken eröffnet

Kompaktparken – was ist das denn? Mit dem Projekt „Telematisch gesteuertes Kompaktparken“ versucht die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), die Parkraumkapazität von LKW an Rastanlagen zu steigern. Die Idee: Die Fahrzeuge sollen platzsparend und nach Abfahrtszeit sortiert in einer Reihe parken. Das früher abfahrende Fahrzeug steht vorne, klar. Digitale Anzeigen zeigen in chronologischer Reihenfolge den nächsten abfahrenden LKW an. Der Fahrer wählt sich seinen Parkplatz entsprechend seiner Abfahrtszeit selbst aus.

KompaktparkenLaut BASt könnten mit dem System doppelt so viele LKW auf der vorhandenen Verkehrsfläche auf Rastplätzen parken. Ende Februar wurde die Pilotanlage Jura-West an der A3 nahe Neumarkt offiziell in Betrieb genommen. Hier stehen 35 Reihen für je vier kompaktparkende Lastwagen zur Verfügung.

Und so funktioniert Kompaktparken

  1. Ankunft auf der Rastanlage und Einfahrt in den Bereich „Kompaktparken“
  2. Planen Sie Ihre Abfahrtszeit
  3. Fahren Sie in die Reihe mit Ihrer gewünschten Abfahrtszeit und parken Sie direkt hintereinander (lassen Sie keine Lücke)
  4. Merken Sie sich Ihre Parkposition und lösen Sie einen kostenlosen Parkschein
  5. Verlassen Sie Ihre Parkposition zum Ende Ihrer ausgewählten Parkzeit


Quelle: http://www.kompaktparken.de

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Typische Frauenprodukte sind oft teurer

Schick, so ein Damenrasierer in Lila mit Blumenmuster! Aber muss der wirklich so viel teurer sein, als ein stinknormaler Rasierapparat? Die Verbraucherzentrale Hamburg  hat „männliche“ und „weibliche“ Versionen verschiedener Produkte miteinander verglichen. Das Ergebnis: Die meisten Frauenversionen ansonsten gleicher Produkte kosten deutlich mehr (die Produktliste mit Preisen finden Sie hier). Das Phänomen nennt sich Gender Pricing – also vom Geschlecht des Käufers abhängiger Preis – oder Pink Tax, rosa Steuer.

Besonders Drogeriewaren wie Parfum oder Deos sind teurer – ein rosa verpackter Rasierschaum von Wilkinson sogar um 218 Prozent. Und das Ganze fängt schon bei den Kleinsten an: Ein pinkes „Sternenzauber-Schaumbad“ von dm kostet 2,95 Euro, das Schaumbad „SauBär“ für Jungs bei gleicher Menge nur 1,75 Euro. Auch Preisunterschiede bei Dienstleistungen für Frauen sind normal. Meine Reinigung nimmt für ein Herrenhemd 2,95 Euro, für eine Damenbluse hingegen ganze 6 Euro. Worin der Mehraufwand für Waschen und Bügeln bestehen soll, bleibt offen. Auch beim Friseur müssen Frauen tiefer ins Portemonnaie greifen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg fordert Hersteller und Einzelhändler auf, die Preisdiskriminierung von Frauen zu unterlassen. „Frauen werden mit diesen Tricks doppelt benachteiligt, weil sie darüber hinaus meist noch weniger Geld verdienen als Männer“, heißt es auf der vzhh-Website.

Gender PricingQuelle: Frauen zahlen mehr , Verbraucherzentrale Hamburg

 

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Wie gut ist Ihr Hörvermögen?

Den Tipp „Augen auf im Straßenverkehr“ kennen wir alle seit unserer Kindheit. Schade eigentlich, dass wir nicht gelernt haben „Augen und Ohren auf im Straßenverkehr“. Denn ein vermindertes Hörvermögen ist eine häufige Unfallursache – schließlich muss der Fahrer vor allem in Gefahrensituationen schnell Geräusche zuordnen oder auf Martinshörner oder Hupen reagieren können. Wer schlecht hört, versucht außerdem, Geräusche mit den Augen zu orten. Dabei kann der Blick von der Straße abweichen.

Anlässlich des Welttags des Hörens hat das Marktforschungsinstitut TNS Infratest  eine Studie zur Relevanz des Hörvermögens durchgeführt. Heraus kam, dass für 61 Prozent der Befragten der Hörsinn im Hinblick auf die Sicherheit im Straßenverkehr die wichtigste Rolle spielt. Der Automobilclub von Deutschland (AvD)  empfiehlt Auto- und Kraftfahrern, regelmäßig einen kostenlosen Hörtest durchführen zu lassen. Dieser liefert schnell und sicher eine fundierte Aussage über die individuelle Leistungsfähigkeit des Gehörs.

 

Quelle: Pressemitteilung „Nichts Hören verursacht Unfälle“ vom AvD

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Steckbrief: Helmut Baldus GmbH aus Enspel

Unternehmen:
Helmut Baldus GmbH aus Enspel in Rheinland-Pfalz

Tätigkeit:
Wir bieten unseren Kunden Logistikdienstleistungen aller Art. Internationale Transporte mit Kippfahrzeugen und Spezialequipment, Baustoffhandel, Transporte von Agrarerzeugnissen sowie Entsorgungstransporte zählen zu unseren Schwerpunkten. Bereits seit vielen Jahren sind wir national und international bei unseren Kunden als zuverlässiger Partner bekannt, der jederzeit bereit ist, sich gemeinsam mit den Kunden weiterzuentwickeln.

Mitarbeiter:
rund 50 Mitarbeiter

Flotte:
2 x Scania 124
1 x Scania New R
2 x Iveco Stralis
1 x Volvo FH
37 x DAF XF
Die SPEDION Telematik ist ausnahmslos in allen Fahrzeugen verbaut.

Anforderungen:
Seit langem sind wir uns im Klaren darüber, dass eine Telematik lediglich zur Standortübermittlung keinesfalls mehr ausreicht. Wir sehen die Technik als wichtige Schnittstelle zwischen Fuhrpark und Disposition. Die Telematik-Lösung ist das Medium zum reibungslosen Datenaustausch zwischen allen Organen unseres Betriebes, egal wo sie sich gerade befinden. Mühsame, manuell durchgeführte Prozesse lassen sich mit Hilfe der richtigen Telematik verschlanken oder gar vollständig automatisieren.

Genutztes Endgerät:
Samsung Galaxy Tab 3 8.0 16GB LTE
Jedes Fahrzeug ist mit einem festen Tablet ausgestattet.

SPEDION App im Einsatz seit:
2014

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