Im Spreewald kommt die Post noch per Kahn

Sollen wir hier im Blog mal die Rubrik „Kuriose Berufe in der Logistik“ eröffnen? Dann haben wir heute ein ganz besonders schönes Schmankerl für Sie: Postbotin Andrea Bunar ist Kahnzustellerin und versorgt das Spreewald-Dörfchen Lübbenau-Lehde noch mit Post per Boot. Mehr als 600 Briefe, Einschreiben und Karten sowie rund 60 Pakete und Päckchen stakt die einzige Kahnpostbotin Deutschlands jede Woche bei Wind und Wetter über die Fließen – so werden die Bäche und Kanäle im Speewald genannt. Die Grundstücke mancher Bewohner liegen direkt an den Kanälen und haben meist keinen Zugang zur Straße. „Meine Kahntour ist sehr idyllisch. Ich sehe oft Rehe und Libellen, manchmal sogar Ringelnattern. Sonne gibt es gratis dazu“, sagt Andrea Bunar. Während der Tour legt die besondere Postbotin rund acht Kilometer mit reiner Muskelkraft zurück. Bis zum Saisonende im Oktober kommen so etwa 1.100 Kilometer zusammen.

Oliver Lang fuer die Deutsche Post DHL Group

Spreewaldkahnzustellung Bildquelle: DHL

Quelle: Pressemitteilung „Postbotin stellt Hollywoodschaukel mit dem Kahn zu“ der Deutschen Post AG

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Härtere Strafen für alle, die beim BKrFQG schummeln

Ungeeignete Unterrichtsräume, nicht anerkannte Ausbilder, Teilnahmebescheinigungen, ohne dass der Teilnehmer anwesend war. Solche oder ähnliche Verstöße gegen die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen des Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetzes (BKrFQG) werden künftig härter bestraft. So kann die Ausbildungsbehörde neuerdings Unterrichtsstätten während der Geschäftszeiten betreten, überprüfen oder unangemeldet am Unterricht teilnehmen. Geeignete Räume und Unterrichtsmaterialien sowie eine fortlaufende Weiterbildung der Lehrer werden zum Muss. Bei Tricksereien werden die Sanktionen erhöh und Bußgelder bis zu 20.000 Euro möglich.

Alle Beiträge in unserem SPEDION-Blog zum Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG) lesen Sie hier.

 

Quelle: „Schluss mit Tricksereien“ in der VerkehrsRundschau 19/2016

 

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Für Transporte von und nach Frankreich: Entsendebescheinigung mitführen!

Seit dem 1. Juli 2016 gelten in Frankreich neue Regeln zum Mindestlohn für ausländische, nicht selbstständige Fahrer von Nutzfahrzeugen. Fernfahrer, deren Transporte in Frankreich beginnen oder enden, müssen künftig einen Nachweis (Entsendungsformular) in Papierform über den Erhalt des französischen Mindestlohns mitführen. Unternehmen, die Fahrer nach Frankreich entsenden, benötigen außerdem einen französischen Bevollmächtigten. Dort sowie beim entsendenden Unternehmen sind weitere Ausfertigungen des Entsendungsformulars zu hinterlegen. Zusätzlich muss der Fahrer eine Kopie seines Arbeitsvertrages sowie einen Nachweis über Gehaltszahlungen mitführen.

Unternehmen, die im grenzüberschreitenden Verkehr von und nach Frankreich mitmischen, finden alle erforderlichen Unterlagen auf der Website des Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV). Auch der DKV hilft bei Fragen und der Abwicklung der Formalitäten rum den Mindestlohnnachweis gerne weiter.

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DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016: Fahrer für den Nahverkehr immer gefragter

Unternehmen suchen derzeit verstärkt Fahrer für den regionalen Verteilerverkehr – das hat der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2016 herausgefunden. Der private Bildungsanbieter hat 350 Stellenausschreibungen für Berufskraftfahrer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, welche Aufgaben sie nun übernehmen sollen und welche Fertigkeiten und Kompetenzen Arbeitgeber von Bewerbern erwarten.

Der klassische Fernfahrer kommt in den Stellenmärkten weniger vor als in früheren Jahren. Unternehmen suchen überwiegend Fahrer für den Regionalverkehr (59,1 %) und beinahe jeder fünfte Kandidat soll Touren im nationalen Fernverkehr übernehmen. 2009 lag der Anteil von Stellenangeboten mit regionalem Fokus bei 41,4 %. Als Gründe nennen die Forscher steigende Güteraufkommen im Nahverkehr, den Fahrermangel sowie veränderte Ansprüche an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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SPEDION-Team auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016

Alle zwei Jahre steht ein Termin fest auf unserem Programm: Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) Nutzfahrzeuge. 2016 findet die Weltleitmesse für Mobilität, Transport und Logistik vom 22. bis 29. September 2016 dem Motto „Ideen sind unser Antrieb“ statt. Das SPEDION-Team war bisher hauptsächlich als Messebesucher mit dabei. 2014 hat SPEDION-Telematikexperte Bernd Schoob beim IAA-Symposium „Telematik-Kaufberatung: Auf dem Weg zum richtigen System“ gesprochen. Und auch in diesem Jahr hält der SPEDION-Gesellschafter auf der IAA wieder einen Fachvortrag. Geplant ist eine halbstündige Präsentation am Stand des Technologiepartners C-Informationssysteme GmbH.

Schwerpunktthema wird die Live-Kommunikation zwischen der Logistiksoftware C-Logistic und der SPEDION App sein. Die Verknüpfung der beiden Programme ermöglicht Speditionen und Transportunternehmen einen direkten, umfassenden und vollautomatischer Datenaustausch. SPEDION zeigt live am Messestand von C-Logistic, wie Informationen beispielsweise zu Auftrags- und Tournummer, zur Be- oder Entladeadresse mit Termin und Geoposition, zur Fahreranmeldung und -abmeldung oder auch zum Verkehrsstatus übertragen werden und Freitextnachrichten ausgetauscht werden können.

IAA Nutzfahrzeuge 2016: Deutsche Messe Hannover, 22.-29.09.2016, täglich 9-18 Uhr

SPEDION-Fachvortrag von Bernd Schoob: Mittwoch, 28.09.2016, 10:00 bis 10:30 Uhr, am Messestand der C-Informationssysteme GmbH Halle 11, Stand B22.

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„Mei Papa, der woaß des a!“: Bayerische Kinder erklären die Rettungsgasse

Die Regeln sind eigentlich kinderleicht. Aber im Falle eines Staus wundert man sich manchmal, warum wir Deutschen kaum in der Lage sind, eine ordentliche Rettungsgasse zu bilden. Um das zu ändern, hat das Bayerische Verkehrsministerium  einen ganz besonderen Spot produziert. Darin erklären Kinder des Maria-Ward-Kindergartens aus Pfarrkirchen den Autofahrern, wann und wie eine Rettungsgasse zu bilden ist – und zwar zum Teil sehr süß und mit einem herrlich bayerischen Akzent! „Zeigen Sie den Spot Verwandten, Freunden und Bekannten und posten Sie ihn auf Sozialen Netzwerken“, ruft der Bayerische Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann in einer Pressemitteilung  zum Spot auf. „Vielleicht rettet die Rettungsgasse Ihnen einmal Ihr Leben.“

Und hier nochmal die Regel in aller Kürze: Bei zwei Spuren ist die Rettungsgasse in der Mitte zu bilden, bei mehr als zwei Spuren zwischen der linken und allen daneben liegenden Spuren.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Blogbeitrag „Kampagne: „Rettungsgasse rettet Leben“ .

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App-Tipp: Erste-Hilfe-Wissen auffrischen

Wie lange ist Ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs her? Wissen Sie noch, wie die stabile Seitenlage funktioniert, wie man einen Herzinfarkt erkennt oder einen Wundverband anlegt? Mittlerweile gibt es eine Reihe von Apps, mit denen Sie Ihr Ersthelferwissen auffrischen können. Die Apps sind allesamt so konzipiert, dass sie auch im Notfall Hilfestellung und Handlungsanweisungen geben. Die App vom Deutschen Roten Kreuz beispielsweise liest vor, was der Ersthelfer tun muss und lotst ihn Schritt für Schritt durch die Situation. Hier die Links zu den wichtigsten Erste-Hilfe-Apps:

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Work-Life-Balance auch für Männer immer wichtiger

Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Karriere und Privatleben – wenn ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis so umsehe, wünscht sich das eigentlich jeder. Rar sind die Männer und Frauen, die rund um die Uhr arbeiten und sich ausschließlich auf die Karriere fokussieren. Die allermeisten wünschen sich mehr Zeit für ihre Familien, für Hobbys und Interessen, für soziale Projekte oder ein Engagement im Verein.

Dass gerade Männern die Balance zwischen Job und Privatem immer wichtiger wird, hat eine Befragung der internationalen Managementberatung Bain & Company unter 1.500 amerikanischen MBA-Studenten und -Absolventen ergeben. 50 Prozent der weiblichen und 51 Prozent der männlichen Befragten geben dabei an, dass ihnen das Erreichen ihrer nicht beruflichen Ziele wichtiger ist als eine schnelle Karriere. Nur noch 32 Prozent der Studentinnen und 36 Prozent der Studenten geben dem beruflichen Aufstieg den Vorzug. 40 Prozent der Studentinnen und sogar 42 Prozent der Studenten betrachten den ständigen Kompromiss zwischen Beruf und anderen Ambitionen als das größte Hindernis für ihre Karriereziele.

Viele der befragten männlichen Studenten formulieren Bedürfnisse, die früher als traditionell weiblich galten. Wichtiger als ein hohes Gehalt oder Prestige ist für 59 Prozent der MBA-Aspiranten, in ihrem Beruf etwas Positives zu bewirken. 51 Prozent möchten im Laufe ihrer Karriere ein soziales Projekt verwirklichen. Und 44 Prozent wünschen sich eine Auszeit ohne berufliche Nachteile. Die Ergebnisse dieser Umfrage haben Konsequenzen sowohl für Unternehmen als auch für Ausbildungsstätten. Diese müssen sich auf die veränderten und flexibleren Karrierewünsche der Studenten einstellen – die einen, um für die Top-Absolventen interessant zu bleiben, die anderen, um nicht an der Realität vorbei auszubilden.

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Quelle: Pressemitteilung „Work-Life-Balance: Karriere und Lebensprioritäten verbinden“ der Bain & Company

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Schau dich schlau: 400 Videoclips zum Arbeitsschutz

Füße hochlegen, Kopf zurücklehnen und sich berieseln lassen – auch so kann man eine Menge für die eigene Gesundheit tun. Nämlich dann, wenn man währenddessen die Mediathek Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung öffnet und einen der mehr als 400 Kurzfilme anschaut. Ich zum Beispiel habe mir gerade in der Kategorie Berufskraftfahrerqualifikation einen Drei-Minuten-Clip zum Thema Geisterfahrer, einen coolen Beitrag der Filmakademie Baden-Württemberg für die Initiative zum Thema Anschnallen und ein BG Verkehr-Video zum Einweisen angeschaut. Dass es beim Thema Sicherheit nicht immer bierernst zugehen muss, beweist die Rubrik „Humor“ mit sehr erlustigen Videos – klicken Sie doch mal rein!

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Steckbrief: Spedition Pflaum aus Strullendorf

Unternehmen:
Spedition Pflaum GmbH aus Strullendorf bei Bamberg

Tätigkeit:
Das Familienunternehmen Pflaum bietet bundesweit WAB-Systemverkehre, Lebensmitteldistribution und Spezialtransporte für die Schaumstoffindustrie.

Mitarbeiter:
mehr als 800 Mitarbeiter

Flotte:
600 LKW

Anforderungen:
Praxisnahe Abbildung der Betriebsprozesse sowie Bereitstellung der zur Verfügung stehenden Daten zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Pflaum_DSC_0180-compressorGenutztes Endgerät:
Fahrzeugbezogene Endgeräte: Samsung Galaxy Active und TomTom Bridge.

 

 

 

SPEDION App im Einsatz seit:
2014

Schnittstellen:
Zur Transportmanagement-Software Brabender Logistic Suite (BLS) sowie zur Lohn- und Spesensoftware modulon.

Features:
Wir nutzen folgende Funktionen der SPEDION App:

  • Nachrichten: zur direkten Kommunikation mit der Abteilung/Niederlassung
  • Touren: zur termingetreuen Abarbeitung der Aufträge/Touren
  • Lenk- und Ruhezeiten: zur Information und Selbstkontrolle für den Fahrer
  • Aufgaben: 14-tägige Führerscheinkontrolle, Lesebestätigungen für Arbeitsanweisungen und Mitarbeiterinformationen
  • Sonderziele: bundesweites Tankstellen- und Werkstattnetz sind hinterlegt
  • Dokumente: Ordner für Arbeitsanweisungen und Mitarbeiterinformationen
  • Wecker, Kamera: sonstige Hilfsmittel für den Fahrer

Das gefällt uns am besten:
Die Offenheit und Flexibilität des SPEDION Teams sowie das partnerschaftliche Weiterentwickeln digitalisierter Prozessabläufe.

Das gefällt unseren Fahrern am besten:
Unsere Fahrer schätzen das eigenständige Arbeiten (Eingabe von tourrelevanten Daten), die klaren und einfach auszuführende Arbeitsschritte und dass sie nicht in ihrer Pause gestört werden.

Wir danken Frank Fischer, Teamleiter Telematik der Firma Pflaum Logistik, für das Ausfüllen des Steckbriefes.

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