„Gehege schenkt Atemzüge“ – so lautet unsere neue Adresse in drei Wörtern

Besucher und Briefträger finden SPEDION für gewöhnlich in der Industriestraße 7 in 63829 Krombach. Neuerdings jedoch können sie einfach den drei Wörtern „Gehege schenkt Atemzüge“ folgen und dennoch unser Firmengebäude erreichen. Nein, hier geht es nicht um eine Initiative für mehr Poesie im Alltag. Die Idee, Adressen mit Wörtern zu kennzeichnen, geht zurück auf das britische Start-up What3words Weil weltweit rund vier Milliarden Menschen ohne genaues Adresssystem leben, hat das Unternehmen den gesamten Planeten in ein Raster mit 57 Billionen Quadraten von drei mal drei Metern unterteilt. Jedes Quadrat verfügt über eine aus drei Wörtern bestehende Adresse, die schnell, einfach und eindeutig mitgeteilt werden kann.

Auf den ersten Blick ist das System einfach witzig. Geben Sie mal Ihre Adresse in die Karten von What3words  ein – da kommen zum Teil lyrische Kombinationen wie „Allianzen heilende achtete“ für unsere PR-Agentur, „Duschen bezogene gestreift“ für das Haus meiner Oma oder „schwarzer Eisbären-Wein“ für Die Zeit (hier sind wir übrigens auf das Thema gestoßen). Schimpfwörter und sehr lange Wörter wurden aus der Datenbank gestrichen. Auf den zweiten Blick aber ist die Idee wirklich genial: Wörter lassen sich viel leichter merken als GPS-Koordinaten, die aus jeweils 16 Zahlen bestehen. What3words verwandelt quasi komplexe GPS-Koordinaten in einprägsame Adressen. Wörter können schneller und einfacher mündlich wiedergegeben werden – sie sind irgendwie menschlicher. Außerdem sind die Adressen viel genauer, selbst ein Standort in der Würte oder auf einem prallbesuchten Festival kann durchgegeben werden.

Lieferdienste, Logistikunternehmen, Behörden, NGOs und Entwicklungshelfer haben schon großes Interesse an dem System. Als erstes Land der Welt stellt die Mongolei gerade ihr komplettes Adresssystem auf Dreiwort-Adressen um. Das Land hofft, seine Bevölkerung damit besser erreichen zu können, was bisher ein Problem ist. Die Mongolei zählt zu den am dünnsten besiedelten Orten der Welt und selbst in der Hauptstadt Ulaanbaatar haben nicht alle Straßen einen Namen. Auch Nomaden sollen mit Whats3Words zukünftig erreichbar sein. Eine Amazon-Lieferung direkt in die Jurte? Verrückt!

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Kinder im Verkehr besser schützen

Unfälle mit Kindern sind immer dramatisch – ob für das Kind selbst, seine Familie oder den beteiligten Fahrer. Beim Blättern in einer älteren Ausgabe der VerkehrsRundschau vom November 2015 haben wir einen Artikel  über den Kongress „Kinderunfälle im Straßenverkehr – Ursachen, Folgen, Vermeidung“ in Münster entdeckt, dessen Ergebnisse wir Ihnen heute kurz vorstellen möchten.

Abbiege- und Totwinkelunfälle lassen sich – so der Tenor des Artikels – bis heute nicht gänzlich und ausreichend vermeiden. Um aber vor allem das Rechtsabbiegen von LKW sicherer zu gestalten, sehen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft drei Ansatzpunkte:

  1. In der Fahrzeugtechnik: Experten schätzen, dass Abbiegeassistenten  etwa 70 Prozent der Totwinkel-Unfälle vermieden könnten.
  2. In der Aufklärung über Risiken: Kinder und Erwachsene sollten durch spezielle Schulungen umfassender darüber aufgeklärt werden, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten, beispielsweise wenn ein LKW neben ihnen stehen bleibt. Oder wussten Sie, dass im Toten Winkel eines LKW mehr als zwanzig Kinder verschwinden können?
  3. In der Verbesserung der Infrastruktur: Getestet werden beispielsweise kleine Konvexspiegel  – sogenannte Trixi-Spiegel – die an der Verkehrsampel oder am Verkehrsschild befestigt werden und Fahrern einen vollständigen Überblick ermöglichen sollen.
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Standstreifen nur für Pannen da

Es ist ja immer ziemlich verlockend: Staut sich der Verkehr kurz vor einer Ausfahrt, nutzen manche Auto- und Lastfahrer den Standstreifen, um am Stau vorbei die Autobahn zu verlassen. Dass das nicht nur gefährlich, sondern auch verboten ist, haben wir kürzlich in der Welt  gelesen.

Bei einem Unfall auf dem Standstreifen, bei dem ein ausscherender LKW einen von hinten kommenden PKW auf der Standspur übersah, hat das Landgericht Bochum beide Fahrer zu einer Mitschuld verurteilt. Der PKW-Fahrer musste ein Drittel der Haftung tragen, der LKW-Fahrer zwei Drittel.

Der Standstreifen dürfe nur in Notfällen wie zum kurzfristigen Abstellen liegengebliebener Fahrzeuge oder als zusätzlicher Fahrstreifen in Unglücks- und Notfällen von Polizeifahrzeugen oder Krankenwagen genutzt werden. Laut ADAC  sieht der Bußgeldkatalog für das Fahren auf dem Standstreifen eine Geldbuße von 75 Euro sowie den Eintrag von einem Punkt vor.

Quelle: Die Welt, „Recht: Fahren auf dem Seitenstreifen

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Erste Fitnessanlage für Berufskraftfahrer in Deutschland eröffnet

Was für eine coole Idee: Mitte April hat die Stiftung Truckers Life eine Outdoor-Fitnessanlage für Berufskraftfahrer eröffnet – quasi als Äquivalent zu den Kinderspielplätzen auf deutschen Rastplätzen. Die Anlage befindet sich an der A2 im niedersächsischen Lauenau in der Daimlerstraße 1 direkt neben dem Maxi-Autohof. Die Geräte sollen Muskeln, Bänder und Gelenke stärken und für einen Ausgleich zum anstrengenden Fahrerjob sorgen. In Polen betreibt die Stiftung bereits 50 Fitnessanlagen, in Deutschland sollen bis 2017 weitere zwanzig folgen.

Truckerslive

Quelle Stiftung Truckers Life

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Telematik-Studie: Die wenigsten kennen ihren Anbieter

Wir hoffen doch sehr, dass unsere Kunden – sollte man sie nachts um 3 Uhr wecken und nach ihrem Telematikanbieter fragen – wie aus der Pistole geschossen „SPEDION“ rufen. Bei anderen Anbietern ist das wohl weniger der Fall: Laut der aktuellen „Dataforce Telematik Analyse 2016“  kennen 25 Prozent der Fuhrparkleiter, in deren Flotte Telematiksysteme im Einsatz sind, ihren Anbieter nicht. Überraschend fanden wir auch, dass lediglich nur knapp 20 Prozent der befragten Unternehmen Telematik- und/oder Fuhrparkmanagementsysteme überhaupt nutzen. In Mischflotten mit PKW und LKW kommen Telematiksysteme mit 50 Prozent am häufigsten zum Einsatz. Überdurchschnittlich häufig ist die Nutzung entsprechender Systeme in den Branchen Verkehr und Lagerei, Wasserversorgung, Entsorgung, Recycling und Handel ausgeprägt. Die Ergebnisse basieren auf einer Langzeiterhebung mit einer Stichprobe von über 27.000 Fuhrparks und auf einer ad hoc Befragung von mehr als 1.500 Fuhrparkleitern.

Insgesamt gaben knapp zehn Prozent der Befragten an, dass der Einsatz von Telematiklösungen zukünftig für sie von Interesse sei. Ein Vergleich zwischen der Langzeiterhebung und der ad hoc Befragung zeigt zudem, dass eine wachsende Anzahl an Fuhrparks im Größenklassenbereich bis 49 Fahrzeuge auf Telematiklösungen zurückgreift. Aus Sicht der Flottenexperten von Dataforce sind dies klare Anzeichen für ein weiteres Wachstum der Branche für das laufende Jahr.

Unseren Blogbeitrag zur Dataforce-Telematikstudie 2015 lesen Sie hier.

BU: Bildquelle Dataforce

Dataforce

Quelle: Dataforce-News „Fahrzeugtelematik – Viele Fuhrparkleiter kennen den gewählten Anbieter nicht!

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Handy am Steuer: Auch Ladekabel anschließen ist verboten

Sie sind auf der Autobahn unterwegs und der Handyakku piepst? Dann warten Sie mit dem Anschließen des Ladekabels auf jeden Fall bis zum nächsten Rastplatz. Das Oberlandesgericht Oldendburg hat Ende 2015 ein Bußgeld von 60 Euro gegen einen LKW-Fahrer verhängt, der sein Mobiltelefon in die Hand genommen hat, um es aufzuladen. Paragraph 23 der StVO beinhaltet nämlich auch das Halten und Aufnehmen eines Telefons.

Weitere Details und Kuriositäten zum Thema Handy am Steuer haben wir in dem Blog-Beitrag „8 x Handyverbot“  für Sie zusammengestellt.

Quelle: VerkehrsRundschau 6/2016

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Toller Bericht über unseren Kunden Weigand Transporte in der trans aktuell

Wir von SPEDION freuen uns immer sehr, wenn wir Artikel über unsere Kunden in den einschlägigen Fachzeitschriften rund um die Themen Transport und Logistik finden. Im März hat die Zeitung trans aktuell über die Ausbildungssituation bei der Weigand-Transporte GmbH  berichtet. Unter dem Titel „Ausbildung lohnt sich!“ liefert Redakteur Jan Bergrath ein interessantes Portrait des Ausbildungsunternehmens. Denn während bundesweit die Zahl der jungen Menschen, die eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer beginnen, sinkt und sinkt, hat Weigand insgesamt schon zwanzig Auszubildende durch die Lehre bekommen. Unter ihnen auch Dennis Everding, der heute als Fuhrparkleiter selbst für die jungen Azubis im Team verantwortlich ist. Den gesamten Bericht als pdf finden Sie hier, unsere Steckbrief zur Spedition Weigand hier.

trans aktuelltrans aktuell 7/2016 vom 18.3.2016

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Kopf hoch – das Handy kann warten!

Es ist alarmierend: Immer mehr Autofahrer nutzen ihre Smartphones auch während der Fahrt und werden damit zu einem ernsthaften Verkehrsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie der Technischen Universität Braunschweig, die den Radioprogrammen NDR Info und N-JOY vorliegt. Die Verkehrspsychologen registrierten bei der Beobachtung von knapp 12.000 vorbeifahrenden Autos, dass in diesem Moment 4,5 Prozent der Fahrer durch das Hantieren mit ihrem Handy abgelenkt waren – das sind mehr Fahrer, als beim Telefonieren beobachtet wurden. Die Studie spricht von einer im Vergleich zu anderen Ländern „alarmierend hohen Rate von Tippen während der Fahrt“ in Deutschland. Es ist die erste Studie dieser Art in Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung „Neue Studie sieht alarmierende Unfallgefahr durch Smartphone-Nutzung am Steuer“  des NDR vom 11.04.2016

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Blitzeruhr zeigt aktuellen Bußgeldstand

249.308.747,71 Euro – so viel Strafgebühren müssen deutsche Auto- und Kraftfahrer in 2016 bereits an Länder und Gemeinden zahlen. Ablesen kann man den aktuellen Stand auf der Webseite der Initiative gemeinsam gegen Blitzerabzocke. Die Bürgerinitiative sammelt Unterschriften, damit Blitzer nur noch an nachweislich gefährlichen Standorten erlaubt und die Messungen ausschließlich von der Polizei durchgeführt werden. Bei Blitzanlagen „geht [es] nicht mehr darum, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Es steht der finanzielle Anreiz von Ländern und Gemeinden im Vordergrund, um mit Blitzermessungen ihre Finanzprobleme zu lösen“, heißt es auf der Website.

Blitzeruhr Screenshot von www.blitzerabzocke.de

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Fernfahrer-Magazin startet Foto-App

Geheimnisvolle Erlkönige, atemberaubende Sonnenuntergänge oder abenteuerliche Straßen in der ganzen Welt: Das Magazin Fernfahrer hat eine neue App ins Leben gerufen, mit der Fernfahrer, Trucker und deren Freunde Fotos miteinander tauschen können.

Mit der sogenannten Fernfahrer-Reporter-App lassen sich Bilder und Videos im Berufsalltag sammeln, mit allen anderen Nutzern teilen und von ihnen bewerten. Erstmals erzählen damit nicht nur Redakteure, sondern echte Leser von besonderen Erlebnissen auf der Straße. Außerdem wird es immer wieder den Aufruf geben, Fotos zu bestimmten Themen einzureichen. Die besten Bilder werden in Fernfahrer und auf eurotransport.de veröffentlicht und zusätzlich mit einer Prämie belohnt. Die App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich.

Fernfahrer Foto-App Bildquelle: ETM Verlag

Quelle: Pressemitteilung „FERNFAHRER bringt erste Reporter-App für Berufskraftfahrer und alle LKW-Fans“ vom ETM Verlag

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