Zeitumstellung am Wochenende: Sommerzeit soll Unfallrisiko erhöhen

Am Sonntag, 26. März 2017, werden die Uhren wieder auf Sommerzeit gestellt – von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr morgens. Es bleibt also erstmal am Morgen wieder länger dunkel. Auf dem Nachrichtenportal fuhrpark.de haben wir entdeckt, dass sich die Änderungen durch die Zeitumstellung negativ auf das Unfallrisiko auswirken.

Konkret geht es um die Gefahr von Wildunfällen, da Wildtiere in der Morgendämmerung und damit in der Hauptverkehrszeit für Berufspendler besonders aktiv sind. Zudem stört die Zeitumstellung bei vielen Menschen den Bio- und Schlafrhythmus und vermindert dadurch die Konzentration. Auch beim Auto Club Europa lesen wir: „dass es in den letzten Jahren fast durchgängig in der Woche nach der Zeitumstellung zu einer Häufung schwerer Verkehrsunfälle gekommen ist. Im Vergleich mit dem Unfallgeschehen sieben Tage vor der Umstellung auf die Sommerzeit zeigt sich ein Anstieg der Unfallzahlen um bis zu 30 Prozent.“

Um die negativen Auswirkungen der Zeitumstellungen gering zu halten, empfiehlt der ACE, sich häufig an der frischen Luft aufzuhalten. Dadurch wird die Produktion des Aktivitätshormons Serotonin gefördert. Auch der vermehrte Verzehr von vitaminhaltigem Obst und Gemüse sorgt dafür, dass die Auswirkungen der Zeitumstellung glimpflich ablaufen. Zudem unterstützt der ACE den Aufruf des Deutschen Verkehrssicherheitsrates an alle Verkehrsteilnehmer, in den Tagen nach der Zeitumstellung besonders konzentriert und aufmerksam unterwegs zu sein. Wer unter dauerhaften Schlafstörungen leidet, sollte ärztlichen Rat in Anspruch nehmen.

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Stadt Karlsruhe verkauft alte Straßenschilder für den guten Zweck

Wenn Straßenschilder nicht mehr reflektieren, müssen sie ausgetauscht werden. Doch wohin mit den ausgedienten Stücken? Seitdem die Schrottpreise im Keller sind, geht die Stadt Karlsruhe in Sachen Schilderentsorgung einen bundesweit einmaligen Weg: Sie verkauft die Schilder an Privatpersonen. Jedes Jahr gibt es einen großen Schilderflohmarkt – mittlerweile ein richtiges Kultevent – dessen Erlöse an städtische Kindergärten gespendet werden. Angeboten werden ausgemusterte Verkehrszeichen aller Art, wie Stop-, Baustellen-, Radfahrer-, Einbahnstraßen-, Hinweis- und Emaille-Straßennamenschilder bis hin zu kompletten Verkehrsampeln. 2016 sorgten 1.000 Besucher für einen Gewinn in Höhe von 16.248 Euro. Seit dem ersten Flohmarkt 1999 sind so mehr als 90.000 Euro zusammengekommen. Weiterer Pluspunkt: Schilderfans kommen jetzt auch legal an Schilder und es werden viel weniger geklaut. Zuletzt rund 50 pro Jahr statt früher mehrere Hundert. Das nennt man wohl eine Win-Win-Situation für alle.

Schilderflohmarkt Karlsruhe dpa

Gunther Lott, Leiter der Abteilung für Verkehrslenkung in Karlsruhe, mit seinen Schildern.

Fotoquelle: dpa

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Mythos Multitasking: Foto- und Videowettbewerb für mehr Verkehrssicherheit

„Im Alltag schwierig. Im Straßenverkehr tödlich.“ Unter diesem Motto haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutscher Verkehrssicherheitsrat dazu aufgerufen, sich kreativ mit dem „Mythos Multitasking“ im Straßenverkehr auseinanderzusetzen. Nachdem am 25. November die besten Fotos und Videos ausgezeichnet wurden, stehen diese nun online bereit. Die Plätze eins bis drei gingen an die Beiträge „Handy am Steuer“, „Verantwortung Leben“ und „Applenken“. Eine Zusammenfassung der Gewinnerfilme und -bilder lief im Januar bundesweit im Kino:

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Sind Elektroautos nach einem Unfall besonders gefährlich?

Statistisch gesehen spielen Fahrzeuge mit Elektroantrieb in Deutschland (leider) noch keine allzu große Rolle. Nur ein halbes Prozent der Pkw-Neuzulassungen im Januar 2017 waren E-Autos. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres allerdings ist die Zahl um 177 Prozent gestiegen. In Zukunft – so die Hoffnung – wird es mehr Elektroautos auf unseren Straßen geben. Damit nimmt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit zu, dass ein elektrisches Auto an einem Unfall beteiligt ist. Genau über dieses Thema haben wir in der Wochenzeitung Die Zeit einen interessanten Beitrag gelesen.

Autor Peter Ilg geht unter der Headline „Unter Spannung“ darin der Frage nach, wie Fahrer, Ersthelfer und Rettungskräfte sich im Falle eines „E-Unfalls“ verhalten sollen und ob von den neuen Fahrzeugen spezielle Gefahren ausgehen. Schließlich sind Elektroautos mit Hochvoltanlagen von bis zu 600 Volt ausgestattet. Das Ergebnis: Nach Recherche der Zeit sorgen diverse Sicherheitsvorkehrungen dafür, dass der Stromkreis bei einem Unfall unterbrochen wird und beispielsweise die Karosserie nicht unter Strom steht. „Es ist kein einziges Vorkommnis bei den inzwischen 100.000-BMW-i-Fahrzeugen bekannt, wo es zu einer Schädigung von Insassen, Rettungskräften oder Passanten und Ersthelfern durch die verbaute Hochvolt-Technik gekommen wäre“, wird BMW zitiert. Das sind doch gute Nachrichten!

Zeit E-Autos

Screenshot Die Zeit – Beitrag vom 3.2.2017

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Studie zeigt: Websites von Logistikunternehmen haben Nachholbedarf

Logistikunternehmen schätzen ihre Websites besser ein, als sie tatsächlich sind – das ist das Ergebnis der Studie „Wie webaffin ist die Logistikbranche?“ von Ennovative. Die Kölner Online-Agentur hat 220 mittelständische Unternehmen aus der Logistik- und Speditionsbranche zur Qualität ihres Internetauftritts befragt. Den Ergebnissen der Umfrage hat Ennovative eine Website-Analyse gegenübergestellt. Das Fazit: Nahezu die Hälfte der Befragten schätzt den Ist-Zustand der eigenen Webpräsenz in puncto SEO, Design und Mobile-Fähigkeit falsch ein und haben bei ihrer Internetpräsenz großen Nachholbedarf.

Die gute Nachricht: Die meisten Logistikunternehmen sind sich der Wichtigkeit ihrer Website bewusst. In diesem Jahr haben 28 Prozent und im Vorjahr 20 Prozent der befragten Unternehmen ihre Internetseiten erneuert. Doch ist das Design der Websites auch zeitgemäß? Diese Frage bejahten 66 Prozent der gesamten Teilnehmer. Das sahen die Experten von Ennovative anders: Knapp 45 Prozent der Websites der Studienteilnehmer, die die Frage nach dem zeitgemäßen Design mit „Ja“ beantworteten, hätten keine aktuellen Designmaßstäbe wie z.B. moderne Optik, Usability, Neuromarketing etc. angesetzt. Diese Tendenz zeigte sich auch im Bereich der SEO. So bewerteten 64 Prozent der Befragten ihre Websites als SEO-optimiert. Die Ennovative-Analyse hält dagegen: 50 Prozent der Unternehmen, die mit „ja“ antworteten, lagen mit ihrer Einschätzung richtig und 50 Prozent falsch. Besonders prekär: 52 Prozent aller Teilnehmer denken, ihre Website sei für mobile Endgeräte wie Tablet und Smartphone optimiert. Das sei aber laut Studie nur bei 22 Prozent der Fall. Mobile-Fähigkeit ist mittlerweile eine Standardanforderung der Suchmaschinen und ein wichtiger Rankingfaktor.

„Die Ergebnisse der Frage, ob das Unternehmen sein Webdesign als zeitgemäß empfindet, haben uns am meisten überrascht. Denn neben ansprechender Optik, die im Auge des Betrachters liegt, sollte die Website eine hohe Usability besitzen. Hohe Absprungraten, geringe time-on-site und wenige Seitenaufrufe pro Besucher sind ansonsten vorprogrammiert. Auch SEO und Mobile-Fähigkeit sind heute erfolgsentscheidend. Ergo: In der Logistikbranche besteht Nachholbedarf – gleichzeitig liegt hier großes Potenzial, durch eine professionelle Internetpräsenz an der Spitze im Web zu agieren“, resümiert Marcel Woywodt, Operativer Geschäftsleiter der Ennovative GmbH in einer Pressemitteilung.

Die Studie „Wie Web-affin ist die Logistikbranche?“ können Sie hier kostenfrei herunterladen.

 

Ennovative WebstudieBildquelle: www.ennovative.de

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Unfallversicherung: Erklärvideo zu neuem Meldeverfahren

Jedes Jahr müssen Unternehmen den Lohnnachweis ihrer Beschäftigten an ihre Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse schicken, damit die Beiträge zur Unfallversicherung berechnet werden können. Ab 2017 gibt es hierfür ein neues Meldeverfahren – den digitalen Lohnnachweis. Wie das digitale UV-Meldeverfahren funktioniert, zeigt ein kurzer Erklärfilm der BG Verkehr. Wichtig zu wissen: Ab 1. Dezember 2016 müssen alle Unternehmer in ihrem Entgeltabrechnungsprogramm einen Stammdatenabgleich durchführen. Also: Reinklicken und informieren – es lohnt sich!

digitaler Lohnnachweis

Screenshot www.bg-verkehr.de

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Unfallforschung: Ablenkung ist gefährlicher als Alkohol

Puh, was für eine Nachricht: Abgelenkte Autofahrer waren im vergangenen Jahr für mehr Todesfälle auf deutschen Straßen verantwortlich als alkoholisierte Fahrer. Die neue Verkehrssicherheitsstudie aus dem Allianz Zentrum für Technik zeigt, dass sich die Gefahr eines Unfalls deutlich erhöht, wenn Fahrer ihre Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr auf technische Geräte wie Smartphones, Tablets oder Navis lenken. Für viele der heutigen Informations-, Kommunikations- und Unterhaltungsfunktionen im Auto belegt die Untersuchung erstmals den statistischen Zusammenhang mit höheren Unfallraten.

So berichten 60 Prozent der Fahrer, die in den zurückliegenden drei Jahren Unfälle hatten, dass sie ihr Mobiltelefon beim Fahren händisch genutzt hatten. Bei Fahrern ohne Unfallerlebnis waren es nur 37 Prozent. Nach Expertenmeinung ist jeder zehnte Unfall mit Getöteten im Straßenverkehr auf Ablenkung zurückzuführen. Im vergangenen Jahr starben fast 3.500 Verkehrsteilnehmer auf deutschen Straßen, 256 davon, weil einer der Unfallbeteiligten alkoholisiert war. Deutlich mehr Personen – etwa 350 – kamen durch Ablenkungsunfälle ums Leben.

Laut der neuen repräsentativen Umfrage der Allianz begeht rund jeder zweite Fahrer Handyverstöße (46 Prozent); etwa drei Viertel der Befragten sind regelmäßig durch die Benutzung verbauter Technik im Fahrzeug abgelenkt (74 Prozent). 39 Prozent bedienen das Navi bei der Fahrt. 58 Prozent suchen oder bedienen die Radiofunktion über das Bordmenü. 15 Prozent aller Fahrer tippen, und knapp jeder Vierte (24 Prozent) liest Textnachrichten mit dem Smartphone. Bei den Befragten bis 24 Jahren ist dies deutlich höher. Auffällig: 52 Prozent werden beim Fahren durch telefonierende Mitfahrer abgelenkt.

Scannten, Firmenkunde, KSKMSE, 18.11.2016.

Scannten, Firmenkunde, KSKMSE, 18.11.2016.

Kein Kavaliersdelikt: Fast die Hälfte der für die Allianz Sicherheitsstudie Befragten gab an, gelegentlich während der Fahrt mit seinem Handy zu hantieren. (Bildquelle: allianz.com, Stefan Heigl)

Quelle: Pressemitteilung „Ablenkung gefährlicher als Alkohol“ der Allianz Deutschland

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Plakataktion thematisiert Smartphone-Gebrauch von Eltern

Welche Auswirkungen hat es auf Kinder, wenn Mama und Papa ständig das Smartphone benutzen? Keine guten, meint das Netzwerk Frühe Hilfen der Stadt Frankfurt am Main. Besonders kleine Kinder brauchen dringend die volle Aufmerksamkeit ihrer Eltern, den Blickkontakt, die Ansprache und Zuwendung. Manchmal können sie auch noch nicht einordnen, dass sich das Gespräch am Handy oder auch die Mimik der Eltern beim Tippen und Lesen auf dem Smartphone nicht an sie richtet.

Mit einer Plakataktion will die Stadt Frankfurt Eltern dazu ermutigen, sich statt dem Handy lieber ihrem eigenen Kind zuzuwenden. „Kleine Kinder brauchen die Sicherheit, dass die Eltern für sie da sind. Sie brauchen nicht nur die körperliche Anwesenheit ihrer Eltern, sondern auch die mentale Aufmerksamkeit“, wird Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld in einer Pressemitteilung zitiert. Die Plakataktion soll die Bürger für das Thema sensibilisieren und zur Reflexion einladen. „Wir wollen zum Nachdenken anregen, ob das Telefonat oder die Nachrichten, die gerade eingehen, wirklich so wichtig sind“, sagt Daniela Birkenfeld. Viele andere Städte wie Fulda, Lehrte, Münster oder Hattingen haben sich der Initiative bereits angeschlossen.

Einen ausführlichen Bericht über die Plakataktion lesen Sie auch auf stern.de.

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Bildquelle Stadt Hattingen

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Frischelogistik en miniature: Ein Hochregallager im Maßstab 1:87

Was, glauben Sie, ist die beliebteste Sehenswürdigkeit Deutschlands? Schloss Neuschwanstein, die Bodenseeinsel Reichenau, der Kölner Dom? Weit gefehlt – es ist das Miniatur-Wunderland in Hamburg. Eine Million Menschen haben die größte Modelleisenbahnanlage der Welt in der historischen Speicherstadt bereits besucht. Auf 1.300 Quadratmetern Modellfläche tummeln sich rund 930 Züge auf 13.000 Meter Gleis – alles im Maßstab 1:87. Gesteuert wird das Ganze von insgesamt 46 Computern. Fast 300 Mitarbeiter im Miniatur-Wunderland Hamburg sorgen dafür, dass die Anlage funktioniert.

Neues Schmuckstück der Sammlung ist ein detailgetreues Hochregallager – ein feinmechanisches Mammutprojekt. Die Anlage steht im frisch eröffneten Abschnitt Italien und ist einem Hochregallager für Vinschgauer Äpfel der Obsterzeugergenossenschaft Mivor nachempfunden. Besucher können das Hochregallager sogar im Einsatz erleben: Die Regalbediengeräte funktionieren vollautomatisch auf Knopfduck. Es gibt sogar fahrende Kommissionierer, die zwischen den Regalen auf und ab fahren können. Irgendwie wundervoll!

Sehen Sie hier, wie das Mini-Lager entstanden ist:

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Das ewige Hin und Her zwischen Überstunden und Zeitausgleich

Lange Schichten, unregelmäßige Arbeitszeiten, Überstunden, Wochenend- und Nachtarbeit: Lkw-Fahrer haben mit harten Arbeitszeiten zu kämpfen. Schwarze Schafe auf Unternehmerseite hoffen auf lasche Kontrollen und schicken ihre Fahrer 60 Stunden oder mehr auf die Straße. Das kann sogar erlaubt sein – allerdings nur dann, wenn in Folge ein Zeitausgleich gewährt wird. Im Mittel von vier Monaten darf ein Fahrer nicht mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten – sonstige Tätigkeiten wie Be- und Entladen oder Bereitschaft natürlich inklusive (Achtung: Tacho hierbei nicht auf Pause stellen! Jede Tätigkeit muss als solche verzeichnet oder manuell nachgetragen werden). Wird die wöchentliche Arbeitszeit innerhalb von vier Monaten im Durchschnitt überschritten, muss der Arbeitgeber einen Zeitausgleich anordnen, zum Beispiel freie Tage oder verkürzte Arbeitstage. Urlaub und Krankheitstage gelten dabei nicht als Freizeit und dürfen nicht in die Berechnung einfließen.

Aktuelle Informationen zum Zeitausgleich für Kraftfahrer finden Sie im Artikel „Viel Arbeit, wenig Freizeit“ von Jan Bergrat aus dem Fernfahrer 11/2016.

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