Mach mal ’ne Pause: Pausenregelungen für Lkw-Fahrer

Arbeitgeber sind dafür verantwortlich, dass ihre Mitarbeiter regelmäßig und ausreichend Pause von der Arbeitszeit machen. Doch wie definiert sich der Pausenbegriff und welche Zeiten sind für Kraftfahrer einzuhalten? Ausführliche Infos liefert der VerkehrsRundschau-Beitrag „Pausenregelung: Chefs müssen Pausen anordnen“. Wir haben die wichtigsten Regeln für Sie zusammengefasst:

  • Wer länger als 6 Stunden arbeitet (Fahren, Laden, Entladen etc.), muss mindestens 30 Minuten pausieren.
  • Wer mehr als 9 Stunden arbeitet, muss 45 Minuten Pause machen.
  • Nach spätestens 4,5 Stunden Lenkzeit muss eine 45-minütige Pause erfolgen.
  • Diese 45 Minuten dürfen aufgeteilt werden, zum Beispiel auf zwei Pausen von zuerst 15 und dann 30 Minuten. Diese Reihenfolge ist zwingend.
  • Pausen müssen die Arbeitszeit unterbrechen, sie dürfen nicht an deren Anfang oder Ende liegen.
  • Die Länge der Pause muss vor ihrem Beginn feststehen.
  • Während einer Pause muss der Arbeitnehmer weder Arbeit leisten noch sich dafür bereithalten. Sie dient ausschließlich der Erholung.
  • Pausen können, anders als bei der Tagesruhezeit, als Beifahrer im fahrenden Fahrzeug (z.B. Beifahrersitz, Schlafkabine) sowie bei einer begleitenden Fahrt auf Zug oder Fähre absolviert werden. Wartezeiten können als Pausen gelten, wenn ihre Dauer vorab bekannt ist.
  • Raucherpausen sind vom Gesetz nicht vorgesehen.

Quelle: VerkehrsRundschau Ausgabe 37/2016, „Pausenregelung: Chefs müssen Pausen anordnen

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EU-Kommission will Fahrerausbildung verbessern

Nach einem Bericht der VerkehrsRundschau hat die EU-Kommission Vorschläge vorgelegt, um die Ausbildung und Qualifikation von Berufskraftfahrern zu vereinheitlichen und zu verbessern. Es gehe um die Behebung von Unzulänglichkeiten in der Richtlinie 2003/59/EG über Anforderungen an die Grundqualifikation und Weiterbildung von Berufskraftfahrern und der Richtlinie 2006/126/EG über den Führerschein. Vier Punkte werden laut VerkehrsRundschau aufgeführt:

  1. Schwierigkeiten bei der Anerkennung der Fahrerausbildung aus einem anderen EU-Mitgliedstaat;
  2. Ausbildungsinhalte, die den Bedürfnissen der Fahrer nur teilweise Rechnung tragen;
  3. Schwierigkeiten und Rechtsunsicherheiten bei der Auslegung von Ausnahmen;
  4. Wiedersprüche zwischen den genannten Richtlinien zum Beispiel bei der Mindestaltersanforderung für den Erwerb des Führerscheins für unterschiedliche Lkw-Klassen.

Die Vorschläge werden derzeit vom EU-Parlament und den EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet.

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Unfallstatistik: Jeder fünfte getötete Pkw-Fahrer war nicht angeschnallt

Beim Lesen dieser Nachricht traue ich meinen Augen kaum: Über ein Fünftel (21,2 Prozent) der bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland getöteten Pkw-Insassen war 2015 nicht angeschnallt – steht in einer Pressemitteilung des Deutsche Verkehrssicherheitsrats (DVR). Das ist ziemlich unfassbar. Erstens kenne ich persönlich niemanden, der unangeschnallt fährt. Zweitens weiß doch mittlerweile jeder, dass der Gurt Lebensretter Nummer Eins im Fahrzeug ist. Bei den Nutzfahrzeugen lag der Anteil der nicht angeschnallten Insassen unter den Todesopfern etwas niedriger, bei 14,5 Prozent. Da bei der Studie bei einigen Unfällen nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, ob die Unfallopfer angeschnallt waren, dürfte der Anteil der nicht Angeschnallten sogar noch größer sein. Der DVR erinnert daran, dass der Sicherheitsgurt auch bei zunehmender Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen und Airbags immer noch einen unverzichtbaren Lebensretter darstellt und appelliert an alle Fahrzeuginsassen, den Gurt stets anzulegen.

DVR Unfall anschnallen

Über ein Fünftel der bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland getöteten Pkw-Insassen war 2015 laut Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates nicht angeschnallt. (Foto: molotok743 – Fotolia, Montage: DVR)

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Privattunnel für Pinguine

Eine eigene Straßenunterführung für Pinguine – darauf muss man erstmal kommen! Seit den neunziger Jahren leben in Oamaru Harbour, einer kleinen Stadt an der Ostküste Neuseelands, Zwergpinguine. Weil die süßen Watscheltiere auf ihrem täglichen Weg zwischen Futterstelle am Meer und Brutgebiet im Hinterland eine stark befahrende Straße überqueren mussten und dort immer wieder für Stau, Unfälle und Touristenaufläufe sorgten, wurde ihnen ein eigener Tunnel gebaut. 25 Meter lang ist der Betondurchgang. Damit der Tunnel exakt auf der sonst üblichen Watschelstrecke lag, wurden erstmal Elektro- und Wasserleitungen neu verlegt. Aber es hat sich wohl gelohnt: Hunderte Pinguine nutzen den Tunnel jeden Tag und kommen sicher auf die andere Seite der Straße.

Sehr herzige Videos von den Pinguinen in ihrm Tunnel gibt es hier.

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App-Tipp: KommGutHeim begleitet auf dem Nachhauseweg

„Schreib eine Nachricht, wenn du gut angekommen bist“: Wie oft hat man sich des Nachts mit diesem Satz von Freunden verabschiedet. Schließlich möchte man immer wissen, dass jeder (und vor allem jede) sicher die eigenen vier Wände erreicht. In Zukunft allerdings könnten wir uns die „Bin da!“-Massage beim Nachhausekommen schenken. Denn jetzt gibt es die App KommGutHeim: Der virtuelle Begleitung für den Heimweg wurde von drei Studierenden entwickelt und möchten unterwegs mehr Sicherheit ermöglichen.

Und das funktioniert so: Der Heimgeher wählt aus seinen Kontakten eine oder mehrere Personen aus, die ihn auf seinem Weg virtuell begleiten. Wird die Einladung angenommen, erscheint auf dem Smartphone des Begleiters eine Karte, die den zurückgelegten Weg des Heimgehers anzeigt. Zudem werden Informationen wie Geschwindigkeit und Akkustand übermittelt. Befindet sich der Nutzer in Gefahr, kann er mit dem Notfall-Button in Sekundenschnelle vorausgewählte Kontakte alarmieren. Alle Wege bleiben zwei Wochen gespeichert, sodass auch im Nachhinein die zurückgelegte Strecke nachvollzogen werden kann. Die KommGutHeim App sorgt mit der Live-Standortübertragung und der Notfall-Funktion nicht nur für mehr Sicherheit des Nutzers, sondern auch für ein sicheres Gefühl bei Freunden und Familie. Zur Zielgruppe gehören daher nicht nur Nachtschwärmer und junge Frauen, sondern auch Eltern, Sportler und Senioren.

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Handwerkerumfrage: Deutsche verbinden gepflegte Berufskleidung mit professioneller Arbeit

Es ist wenig überraschend, aber nochmal ein guter Hinweis für die eigene Professionalität: Der „Handwerkerumfrage 2016“ zufolge legen die Deutschen neben Fachwissen und Pünktlichkeit auch großen Wert auf eine gepflegte Berufskleidung bei Handwerkern. Die Hälfte aller Befragten schließt von gepflegter Berufskleidung auf professionelles Arbeiten. 86 Prozent finden sogar, dass Handwerker-Teams mit einheitlicher Berufskleidung deutlich professioneller wirken. Die Studie stammt von CWS-boco, einem führenden Anbieter von Berufskleidung im Mietservice.

Für Auftraggeber steht auch die Sicherheit der Handwerker im Vordergrund, insbesondere für Frauen. Ein Internetauftritt ist dagegen weniger von Bedeutung. Insgesamt zeigen sich 92 Prozent mit den Handwerkern zufrieden. Wenig überraschend landen Höflichkeit und Fachwissen ganz oben auf der Liste der Eigenschaften, die sich deutsche Auftraggeber von Handwerkern wünschen (jeweils 99 Prozent Zustimmung). Auch auf pünktliches Erscheinen wird viel Wert gelegt (98 Prozent). 91 Prozent freuen sich zudem über eine gepflegte Erscheinung bzw. Berufskleidung und 95 Prozent wünschen sich, dass ein Handwerker keinen Schmutz hinterlässt.

Gute Handwerker sind mitunter schwierig zu finden. Die meisten Befragten vertrauen daher auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten (87 Prozent) oder anderen Handwerkern (41 Prozent). Rund ein Fünftel (21 Prozent) wird in den Gelben Seiten oder Branchenbüchern fündig und 9 Prozent über die Suche bei Handwerkskammern und -innungen. Nur 19 Prozent wählen über Handwerkerportale im Internet aus.

Studie Berufsbekleidung CWS-bocoBildquelle: CWS-boco

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Treffen Sie uns – auf der transport logistic 2017

Es ist zwar noch ein bisschen hin, aber wir stecken bereits mitten in den Vorbereitungen: Am 9. Mai beginnt in München die transport logistic, die Weltleitmesse der internationalen Transport- und Logistikwirtschaft. Vier Tage lang zeigen mehr als 2.000 Aussteller aus rund 60 Ländern Produkte und Dienstleistungen für den Güterverkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft.

Bei so viel gebündelter Logistikkompetenz darf die SPEDION GmbH natürlich nicht fehlen. Messebesucher finden uns und unsere Neuheiten in Halle B2 an Stand 326 – zum allerersten Mal übrigens in Begleitung von Logenios, einem Unternehmen der SPEDION, mit seiner webbasierten Logistikplattform eConnect.

Aber auch von SPEDION selbst gibt es viel Neues: Die SPEDION App etwa wurde komplett neu designt und liefert durch die Verknüpfung von ETA und LRZ noch exaktere Informationen über den Ankunftstermin des Fahrzeugs. Gerne stellen wir Ihnen unsere Produktneuheiten vor und beraten Sie zur Prozessoptimierung im Gütertransport – ein Steckenpferd unseres Unternehmens.

Besuchen Sie uns:
transport logistic 2017, Messe München
9. bis 12. Mai 2017, 9 bis 18 Uhr (letzter Tag 9 bis 16 Uhr)

SPEDION + Logenios: Halle B2, Stand 326

Die Leitmesse transport logistic in 100 Sekunden:

 

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Der Traum vom Lkw-Fahren – ein Film unseres Kunden Schuon

Läuft auf dem Tablet in dem Film etwa die SPEDION App? Richtig! Um mehr Nachwuchs für seine Spedition zu gewinnen, hat unser Kunde Schuon einen sehr sympathischen Imagefilm veröffentlicht. Dabei nehmen drei junge Auszubildende den Zuschauer mit in die Welt der Alfred Schuon GmbH, einem auf Jumbotransporte, System­verkehre und individuelle Logistik­konzepte spezialisierten Speditions- und Logistik­unter­nehmen aus Haiterbach. Immer wieder zu sehen ist dabei im Führerhaus ein Tablet, auf dem die SPEDION App läuft – zum Beispiel beim Tourenstart oder während einer ECO-Schulung zum spritsparenden Fahren durch den Ausbilder. Wir freuen uns sehr, dass unsere Telematiklösung so wunderbar ins Bild gerückt wurde und sagen Danke an das Schuon-Team für die tolle Zusammenarbeit!

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Zeitumstellung am Wochenende: Sommerzeit soll Unfallrisiko erhöhen

Am Sonntag, 26. März 2017, werden die Uhren wieder auf Sommerzeit gestellt – von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr morgens. Es bleibt also erstmal am Morgen wieder länger dunkel. Auf dem Nachrichtenportal fuhrpark.de haben wir entdeckt, dass sich die Änderungen durch die Zeitumstellung negativ auf das Unfallrisiko auswirken.

Konkret geht es um die Gefahr von Wildunfällen, da Wildtiere in der Morgendämmerung und damit in der Hauptverkehrszeit für Berufspendler besonders aktiv sind. Zudem stört die Zeitumstellung bei vielen Menschen den Bio- und Schlafrhythmus und vermindert dadurch die Konzentration. Auch beim Auto Club Europa lesen wir: „dass es in den letzten Jahren fast durchgängig in der Woche nach der Zeitumstellung zu einer Häufung schwerer Verkehrsunfälle gekommen ist. Im Vergleich mit dem Unfallgeschehen sieben Tage vor der Umstellung auf die Sommerzeit zeigt sich ein Anstieg der Unfallzahlen um bis zu 30 Prozent.“

Um die negativen Auswirkungen der Zeitumstellungen gering zu halten, empfiehlt der ACE, sich häufig an der frischen Luft aufzuhalten. Dadurch wird die Produktion des Aktivitätshormons Serotonin gefördert. Auch der vermehrte Verzehr von vitaminhaltigem Obst und Gemüse sorgt dafür, dass die Auswirkungen der Zeitumstellung glimpflich ablaufen. Zudem unterstützt der ACE den Aufruf des Deutschen Verkehrssicherheitsrates an alle Verkehrsteilnehmer, in den Tagen nach der Zeitumstellung besonders konzentriert und aufmerksam unterwegs zu sein. Wer unter dauerhaften Schlafstörungen leidet, sollte ärztlichen Rat in Anspruch nehmen.

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Stadt Karlsruhe verkauft alte Straßenschilder für den guten Zweck

Wenn Straßenschilder nicht mehr reflektieren, müssen sie ausgetauscht werden. Doch wohin mit den ausgedienten Stücken? Seitdem die Schrottpreise im Keller sind, geht die Stadt Karlsruhe in Sachen Schilderentsorgung einen bundesweit einmaligen Weg: Sie verkauft die Schilder an Privatpersonen. Jedes Jahr gibt es einen großen Schilderflohmarkt – mittlerweile ein richtiges Kultevent – dessen Erlöse an städtische Kindergärten gespendet werden. Angeboten werden ausgemusterte Verkehrszeichen aller Art, wie Stop-, Baustellen-, Radfahrer-, Einbahnstraßen-, Hinweis- und Emaille-Straßennamenschilder bis hin zu kompletten Verkehrsampeln. 2016 sorgten 1.000 Besucher für einen Gewinn in Höhe von 16.248 Euro. Seit dem ersten Flohmarkt 1999 sind so mehr als 90.000 Euro zusammengekommen. Weiterer Pluspunkt: Schilderfans kommen jetzt auch legal an Schilder und es werden viel weniger geklaut. Zuletzt rund 50 pro Jahr statt früher mehrere Hundert. Das nennt man wohl eine Win-Win-Situation für alle.

Schilderflohmarkt Karlsruhe dpa

Gunther Lott, Leiter der Abteilung für Verkehrslenkung in Karlsruhe, mit seinen Schildern.

Fotoquelle: dpa

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