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Wie gut ist Ihr Hörvermögen?

Den Tipp „Augen auf im Straßenverkehr“ kennen wir alle seit unserer Kindheit. Schade eigentlich, dass wir nicht gelernt haben „Augen und Ohren auf im Straßenverkehr“. Denn ein vermindertes Hörvermögen ist eine häufige Unfallursache – schließlich muss der Fahrer vor allem in Gefahrensituationen schnell Geräusche zuordnen oder auf Martinshörner oder Hupen reagieren können. Wer schlecht hört, versucht außerdem, Geräusche mit den Augen zu orten. Dabei kann der Blick von der Straße abweichen.

Anlässlich des Welttags des Hörens hat das Marktforschungsinstitut TNS Infratest  eine Studie zur Relevanz des Hörvermögens durchgeführt. Heraus kam, dass für 61 Prozent der Befragten der Hörsinn im Hinblick auf die Sicherheit im Straßenverkehr die wichtigste Rolle spielt. Der Automobilclub von Deutschland (AvD)  empfiehlt Auto- und Kraftfahrern, regelmäßig einen kostenlosen Hörtest durchführen zu lassen. Dieser liefert schnell und sicher eine fundierte Aussage über die individuelle Leistungsfähigkeit des Gehörs.

 

Quelle: Pressemitteilung „Nichts Hören verursacht Unfälle“ vom AvD

Comment (1)

  • Nils Wilhelms Reply

    Wie wär es mal mit: Handy weg vom Ohr oder Augen auf die Straße statt SMS tippen.
    Wenn ich in letzter Zeit darauf achte, wie viele verantwortungslose Mitmenschen mit Handy am Ohr meinen gleichzeitig auch Auto fahren zu können, wundert mit keine Unfallstatistik mehr. Wozu mittlerweile fast jedes Auto eine Freisprecheinrichtung hat, frage ich mich wirklich.
    Sehr häufige Beispiele auf der Autobahn:
    – Plötzliches langsam werden auf der Mittelspur mit Behinderung des nachfolgenden Verkehrs – garantiert ein Anruf auf dem Handy angekommen
    – Hektisches nach rechts ziehen ohne Blinkerbetätigung
    – ~~~~~ Fahren auf jeglicher Spur – SMS will ja fehlerfrei getippt werden

    Da hilft auch kein Punkt in Flensburg mehr – Strafe gleich vorort:
    Rausziehen, Handy vor den Reifen legen lassen und dann darf der Benutzer selbst darüberfahren 😉

    20. Juni 2016 at 09:54

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