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Was bringt Fluchen am Steuer?

Lkw- und Autofahren erzeugt Stress. Dichter Verkehr, schlechte Fahrweisen, gefährliche Situationen oder rücksichtsloses Verhalten können einen ganz schön auf die Palme bringen. Gehören Sie zu den Menschen, die dann anfangen zu fluchen? Dann sind Sie in bester Gesellschaft: 96 Prozent der Deutschen fluchen am Steuer – am liebsten bei geschlossenem Fenster. Dann kann man seinen Gefühlen Ausdruck verleihen, ohne ins soziale Abseits zu geraten. „Kaum eine Alltagssituation bietet so viel Anlass zum Fluchen wie der Straßenverkehr“, heißt es in einer Pressemitteilung des TÜV Nord.

Aber bringt das Fluchen, Wettern und Wüten überhaupt etwas? Dass die Anspannung dadurch einfach „verdampft“ und Aggressionen abgebaut werden, ist wissenschaftlich höchst umstritten. Wahrscheinlicher sei der psychologische Effekt: Wer flucht, fühlt sich stärker und beflügelt damit wiederum seine physischen Kräfte. Die schlechte Nachricht: Dieser Effekt nutzt sich ab und lässt nach, je öfter man flucht. Also lieber gelegentlich schimpfen, dann aber richtig!

 

 

 

 

 

 

 

Foto: TÜV Nord Group

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