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Versicherung gegen Rufschädigung

Imagekrisen – beispielsweise durch Rufschädigung, schlechte Presse oder einen Shitstorm im Internet – zählen mittlerweile zu den größten Unternehmensrisiken. Interessant ist, dass Unternehmen sich gegen solche Reputationskrisen versichern können. Seit 2012 bietet die Munich Re Reputations-Policen und auch die Allianz hat seit Juni 2018 die Police „Reputation Protect“ im Programm. Laut Pressemitteilung handelt es sich bei dem Allianz-Produkt um „eine umfassende Versicherungslösung, die die Unterstützung durch internationale Krisenkommunikationsberater mit der Deckung des finanziellen Schadens infolge einer Reputationskrise vereint.“

Abgedeckt sind Umsatzeinbußen ebenso wie eine Beratung zum Krisenmanagement inklusive Kommunikationsberatung durch eine Agentur, Reputations-Monitoring-Service und die Umsetzung der empfohlenen Krisenreaktionsmaßnahmen. Der Versicherungsfall tritt ein, wenn der Leiter der Kommunikationsabteilung oder ein anderer Top-Manager des Unternehmens ein Ereignis als kritisch für die Reputation des betreffenden Unternehmens einstuft und diesen Vorfall dem Versicherer anzeigt.

Screenshot:Pressemitteilung „Neuer Allianz Reputationsschutz ersetzt den entgangenen Gewinn in einer Krise“ der Allianz Global Corporate & Specialty

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