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Teststrecken für Oberleitungs-Lkw in drei Bundesländern

Um die völkerrechtlich verbindlich vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen, muss Deutschland auch im Straßengüterverkehr klimafreundlicher werden und den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren. Ideen dazu liefern Politik und Industrie zahlreiche – darunter der Einsatz von Oberleitungs-Lkw. Das sind Hybrid-Lkw, die über eine Oberleitung mit Strom versorgt werden. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in einer Pressemitteilung: „Elektrisch betriebene Oberleitungs-Lkws sind eine besonders interessante Lösung auf dem Weg zu einem klimaneutralen Güterverkehr. Sie sind sehr energieeffizient und ermöglichen mit wenig erneuerbarem Strom viele emissionsfreie Kilometer.“

Nach dem Test von O-Lkws auf nicht-öffentlichen Teststrecken werden derzeit drei Teststrecken für den Test unter realen Bedingungen, eingebunden in die alltäglichen Fuhren von Logistik-Unternehmen, gebaut – jede mit einer ganz eigenen Strecken- und Verkehrscharakteristik.

  • In Hessen: sechs Kilometer langes Teilstück der A5 zwischen Darmstadt/Weiterstadt und dem Frankfurter Flughafen (Inbetriebnahme Ende 2018)
  • In Schleswig-Holstein: sechs Kilometer langes Teilstück der A1 zwischen Lübeck und Reinfeld (Inbetriebnahme Ende 2018)
  • In Baden-Württemberg: sechs Kilometer langes Teilstück der B462 im Murgtal zwischen Gernsbach-Obertsrot und Kuppenheim (Inbetriebnahme Ende 2019)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks mit O-Lkw (Bildquelle: BMUB/Inga Wagner)

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