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Studie: Ein Drittel weniger Dieselverbrauch bis 2030 möglich

33 Prozent – so lautet die magische Zahl aus der Studie der Unternehmensberatung Ricardo Energy & Environment. Um 33 Prozent nämlich könne der Dieselverbrauch neuer LKW bis zum Jahr 2030 durch den Einsatz existierender Technologien zur Kraftstoffeffizienz gesenkt werden. Die Möglichkeiten zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes seien bereits da, würden aber nicht umgesetzt – heißt es in der Untersuchung. Dabei haben Experten mit unterschiedlichen Lkw-Modellen die Anwendbarkeit der Maßnahmen, die in den USA im zweiten Paket zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und des CO2-Ausstoßes von Lkw vorgeschrieben sind, umgesetzt.

Erreicht werden sollen die Einsparungen zum Beispiel durch Verbesserungen der Motoren, der Getriebe, der Antriebssysteme, aerodynamisches Design, Reifen mit weniger Rollwiderstand und verfeinerten Leerlaufverhinderungs-Technologien. Allein bei einer verbesserten Aerodynamik seien mehr als zehn Prozent und bei einem verbesserten Rollwiderstand mehr als fünf Prozent weniger Spritkosten möglich. Würden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, könnte eine durchschnittliche Zugmaschine mit Anhänger und einer angenommenen Ladekapazität von 19,3 Tonnen ihren Verbrauch von 35,7 Litern auf 100 Kilometer auf 23,9 Liter senken. Die Kosten für die zusätzliche Ausstattung der Fahrzeuge würden sich in drei Jahren amortisieren.

Die vollständige Studie auf Englisch finden Sie hier.

Recherchequellen: VerkehrsRundschau und DEKRA

Screenshot DEKRA-Website

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