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Riskant: Smartphone am Steuer

Trotz Punktereform nutzen immer mehr Autofahrer ihr Handy am Steuer – das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der Kfz-Direktversicherer DA Direkt zum Tag der Verkehrssicherheit am 21. Juni durchgeführt hat.

Demnach nutzen immer mehr Deutsche (2014: 30 Prozent, 2013: 20 Prozent) nach eigenen Angaben beim Autofahren ein Mobiltelefon. Gleichzeitig halten 82 Prozent den Gebrauch von Mobiltelefonen beim Autofahren für besonders gefährlich, vor allem seitdem die meisten Geräte internetfähig sind. Zwei von drei Befragten fordern eine stärkere Bestrafung der Handynutzung am Steuer.

Von den 700 befragten Autofahrern greift ein Drittel zum Mobiltelefon, um zu Telefonieren oder für die Navigation (7 Prozent). Soziale Dienste und Apps nutzen allerdings nur zwei Prozent. 72 Prozent fühlen sich übrigens gestört, wenn andere Fahrer ihr Mobiltelefon benutzen und fürchten um die eigene Sicherheit.

Immerhin: Die Reform des Punktesystems in Flensburg zeigt erste Wirkung. So wollen 26 Prozent derjenigen, die beim Fahren das Mobiltelefon nutzen, ihre Gewohnheiten in Zukunft ändern und seltener oder sogar überhaupt nicht mehr am Lenkrad telefonieren – vor allem aus Angst, den Führerschein schneller zu verlieren. Denn seit Mai dieses Jahres wird Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung mit 60 Euro (früher 40 Euro) und einem Punkt in Flensburg bestraft.

Lesen Sie hier Interessantes und Kurioses zum Thema Handyverbot sowie hier Wissenswertes zur Schwerpunktaktion „Abgelenkt?…bleib auf Kurs“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates. Quelle: Pressemitteilung DA Direkt vom 17.06.2014

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