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Notrufsystem „eCall“ wird ab März 2018 Pflicht

Wie können Rettungskräfte schneller zum Unfallort gelangen und dort effizienter helfen? Antwort auf diese Frage soll das automatische Notrufsystem „e-Call“ liefern, das ab März 2018 in allen neu zugelassenen PKW und Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Pflicht wird. Laut EU soll das System jährlich bis zu 2.500 Menschenleben retten und die Reaktionszeit der Rettungskräfte um bis zu 50 Prozent in ländlichen und bis zu 40 Prozent in städtischen Gebieten reduzieren. Besonderer Clou: Das System schlägt im Falle eines Unfalls umgehend Alarm und liefert den Rettungsdiensten wertvolle Unfalldetails.

Und so funktioniert eCall: Das Fahrzeug setzt nach einem schweren Unfall den Notruf 112 automatisch ab. Auslöser dafür sind Crash-Sensoren oder das manuelle Betätigen einer Notruftaste. Via Satellit wird dann der Standort des Fahrzeugs bestimmt und über das Mobilfunknetz an eine Notrufzentrale übermittelt. Ebenso weitere relevante Daten wie zum Beispiel Unfallzeitpunkt, Anzahl der Insassen, Art des Treibstoffs usw. Die Notrufzentrale kann dann direkt Kontakt mit dem Fahrer aufnehmen, weitere Details erfragen und diese an die Rettungsdienste weitergeben. Sollte der Fahrer nicht antworten, wird umgehend Hilfe organisiert.

So funktioniert eCall. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ADAC"

So funktioniert eCall. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/7849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/ADAC“

Bildquelle: obs/ADAC

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