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Nachhaltigkeit in der Transportbranche

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Eisberge schrumpfen, der Meeresspiegel steigt und Ressourcen werden immer knapper. Eines ist klar: Die Menschheit kann und darf nicht so weitermachen wie bisher. Und die Transportbranche trägt in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz eine hohe Verantwortung. Doch was kann man tun, um die Welt von heute für die Generationen von morgen zu bewahren?

Die Friedrich Wildt Spedition aus dem baden-württembergischen Ettenheim setzt „Grüne Logistik“ konsequent in der Praxis um. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Vermeidung und Verringerung von klimaschädlichen CO2-Gasen im täglichen Business. Um Leerfahrten und die Anzahl der Transporte insgesamt zu verringern, nutzt das Unternehmen hochmoderne Tourenplanungs- und Telematiksysteme. Zudem investiert Wildt in regenerative Energien und betreibt eine eigene Photovoltaik-Anlage und eine Biodieselproduktionsanlage. Alle Fahrer werden auf eine kraftstoffsparende Fahrweise geschult und sitzen in gedrosselten, mit abgasoptimierten Motoren ausgestatteten LKW.

So weit, so gut. Doch weil selbst die umweltfreundlichste Spedition Treibhausgase produziert, setzt Wildt auf die Kompensation von CO2: Dazu errechnet das Unternehmen routenbezogen die entstandenen Emissionsmenge mit dem tatsächlich gefahrenen LKW und gleicht diese durch den Kauf von Klimazertifikaten aus. Mit dem Geld wird beispielsweise ein Windpark in China finanziert, was wiederum CO2 vermeidet. Partner beim Emissionshandel sind die weltweit führenden Anbieter von freiwilligen Kompensationsmaßnahmen, die Schweizer Non-Profit Stiftung MyClimate und die schwediXXL-Zugsche Aktiengesellschaft goClimate!. Kunden erhalten ein Zertifikat, das die Klimaneutralität des Transports belegt, was immer mehr Unternehmen auch als Wettbewerbsvorteil nutzen.

Für sein Engagement wurde Wildt mit dem Klimaverdienstkreuz und dem 2. Platz beim Eco Performance Award 2011 ausgezeichnet. Wir gratulieren und wünschen den Klimaschützern viele, viele Nachahmer!

 

 

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