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Lieber lecker liefern lassen: Erste Edel-Lieferdienste in Großstädten gestartet

Fettige Pizza aus durchweichten Kartons oder die ewig gleichen gebratenen Nudeln vom Asiaten? Wer sich Essen vom Lieferservice nach Hause oder ins Büro bestellt, wird zwar satt – aber meist kulinarisch nicht wirklich glücklich. Wie gut, dass gleich mehrere Startups zurzeit in großen Städten wie Hamburg und München eine Alternative bieten:

Die neuen Lieferdienste wie Resto-in.de, Foodora.de und Deliveroo.de setzen auf Qualität und liefern ausschließlich aus ausgewählten gehobenen Restaurants, die keinen eigenen Lieferservice haben, oder direkt aus dem Lieblingsrestaurant des Bestellers. Welche Gastonomen mitmachen, erfährt man über eine Lokalsuche auf der Webseite des jeweiligen Anbieters. Zur Zielgruppe der übrigens extrem wachsenden Startups gehören Unternehmen, die mittags für ihre Mitarbeiter bestellen, oder Privatleute, die abends schnell, aber frisch und gemütlich zu Hause auf dem Sofa essen möchten. Kunden zahlen den gleichen Preis wie im Restaurant, es kommt nur eine Liefergebühr für den Dienstleister hinzu.

Die meisten Kuriere sind per Rad unterwegs – in Großstädten wie München und Berlin, in denen der Verkehr oft zum Stillstand kommt, ist das ein klarer Vorteil gegenüber Lieferdiensten mit Autos. Alle Anbieter werben mit einer durchschnittlichen Lieferzeit von rund 30 Minuten. Dafür müssen eine Menge Fahrradkuriere bereitstehen – immerhin berichtet das Portal „Gründerszene“ von zeitweise 30.000 Bestellungen in einer Stunde bei einer der großen Lieferdienst-Plattformen. Doch vielleicht haben Sie ja Glück, und Ihre Leibspeise ist schnell und heiß bei Ihnen – wir wünschen jedenfalls guten Appetit!

FoodoraBU: Screenshot von der Website www.foodora.de

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