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Lese-Tipp: Interview zum erfolgreichen Daimler-Blog

Im Februar haben wir in einem Gastbeitrag fünf gelungene Corporate Blogs, also Online-Tagebücher von Unternehmen wie MAN oder Ritter Sport, vorgestellt. Ganz oben mit dabei: Der Blog von Daimler, der auch für viele Kommunikations-Experten als Musterbeispiel für erfolgreiche Mitarbeiter-Blogs gilt. Was den Erfolg des Portals ausmacht und warum es vor dem Veröffentlichen so gut wie keine Korrekturschleifen gibt, lesen Sie hier im Interview des Magazins pressesprecher mit Uwe Knaus, Manager Corporate Social Media Communications bei Daimler.

Die wichtigsten Antworten in Kürze:

„Etwa 630 Autoren haben bislang für das Blog geschrieben – bis auf wenige Gastautoren sind das alles Mitarbeiter.“

„Stell Dir vor, Du willst in einer E-Mail einem Freund, der selbst nicht bei Daimler arbeitet, eine Geschichte erzählen. So musst Du schreiben!“

„Autoren sollen nicht im Namen der Daimler AG schreiben, sondern ihren eigenen Stil bewahren – nur so unterscheidet sich die Geschichte einer Story auf der Corporate Website, oder in einer Pressemitteilung.“

„Korrekturschleifen gibt es in der Regel keine. Beiträge müssen sachlich richtig sein, wenn sie zu uns kommen. Wir empfehlen den Autoren, den Text von einem Kollegen – nicht vom Vorgesetzten! – gegenlesen zu lassen.“

„Wir haben in den sechseinhalb Jahren nur zehn von insgesamt 6500 Kommentaren gelöscht. Das waren Fälle, in denen Menschen persönlich beleidigt wurden und wir im Sinne der Forenhaftung zum Löschen verpflichtet waren. Freie Meinungsäußerung hingegen ist uns sehr wichtig.“

„Manche Texte sind zwar holprig, aber das ist gut so.“

„Blogeinträge müssen authentisch, transparent und ehrlich sein.“

„Sie brauchen mindestens einen Mitarbeiter, der sich Vollzeit um das Blog kümmert.“

Quelle: Es geht auch ohne Korrekturschleifen, von Viktoria Bittmann, pressesprecher 2. April 2014.

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