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Landesverkehrsminister fordern: Notbremsassistent muss aktiv bleiben

Ein Lkw fährt auf ein Stauende auf – was für ein Horror! Um solche Unfälle zu vermeiden, müssen neue Fahrzeuge seit Ende 2015 über einen Notbremsassistenten verfügen. Solche Fahrerassistenzsysteme jedoch lassen sich manuell ausschalten. Das sieht das „Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr“ vor, wonach der Fahrer sein Fahrzeug jederzeit selbst beherrschen können muss.

Auf ihrer Herbsttagung in Stuttgart – so ist bei der DEKRA zu lesen – haben die Landesverkehrsminister jetzt gefordert, dass Notbremsassistenten nicht mehr deaktiviert werden dürften und Fahrer bei Abschaltung mit einem Bußgeld bestraft werden sollten. Der Umgang mit solchen Systemen sollte zudem verstärkt bei der Fahrerausbildung thematisiert werden. Die Minister machen sich ferner dafür stark, dass künftig auch Abstandswarner mit akustischer oder optischer Warnfunktion und Notbremsassistenten, die auch stehende Hindernisse erkennen, in schwere Lkw eingebaut werden müssen. Auch fahrfremde Tätigkeiten wie Fernsehschauen oder Kaffeekochen sollten stärker sanktioniert werden.

Quelle: News „Notbremsassistent muss aktiv bleiben vom 7.10.2016 der DEKRA

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