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Kraftstoff der Zukunft

Nutzfahrzeuge müssen sauberer werden und zugleich wirtschaftlich unterwegs sein. Doch welcher Kraftstoff macht dabei in Zukunft das Rennen? Im DVZ-Magazin „Trailer, Trucks & Telematik“ haben wir den spannenden Artikel „Das Kraftstoff-Duell“ gelesen, der leider nicht online steht. Wir haben die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengefasst:

Bei den kleineren Nutzfahrzeugen für den städtischen und regionalen Lieferverkehr setzen sich derzeit vor allem batteriebetriebene Lösungen durch. Bei Transportern wie Mercedes Sprinter, VW Crafter oder Fiat Ducato sind die Weichen für E-Mobility schon gestellt, Serienanläufe sind angekündigt. Der Deutschen Post dauerte das zu lange: Zusammen mit einer Tochterfirma hat sie selbst den vollelektrischen Kleintransporter Streetscooter selbst auf die Straße gebracht. Mittlerweile rollen 2.500 Exemplare. Mitbewerber Hermes hat angekündigt, bis zu Jahr 2020 1.500 Mercedes-Benz Elektrotransporter der Baureihen Vito und Sprinter deutschlandweit für Lieferungen in Ballungszentren einzusetzen. Außerdem kooperiert der Paketzusteller mit der Hamburger Firma Emovum, die Fiat-Ducato-Transporter zu E-Lieferwagen umbaut. Der Lebensmitteldiscounter Lidl und das schwedische Start-Up Einride haben den batterieelektrisch angetriebenen Lastwagen T-Pod entwickelt, der sogar autonom oder ferngesteuert fährt.

Bei schweren Nutzfahrzeugen für mittlere und lange Strecken sieht die Lage auf Grund von Nutzlast und Reichweite noch anders aus. Hier rechnen viele Experten damit, dass es erst einmal beim Verbrennungsmotor bleibt. Der synthetische Treibstoff E-Fuel aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenkraft könnte hier Fortschritte in Sachen Klimaneutralität bringen. Bei der E-Mobilität führt Tesla an: Das Unternehmen will 2019 mit dem E-Truck Semi in Serie gehen. Aber auch Volvo, Daimler, BMW, VW, die Post, Thor, Nikola und VDL arbeiten an E-Trucks. Und was ist mit Gas? Flüssiges Gas (LNG) erlebt derzeit im Lastwagen einen kleinen Hype, denn es ermöglicht eine deutlich größere Reichweite. Allerdings fehlt es an Tankmöglichkeiten für LNG, deutschlandweit gibt es derzeit ganze drei Zapfsäulen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Recherchequelle: „Das Kraftstoff-Duell“ in Trailer, Trucks & Telematik

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