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Kinder im Verkehr besser schützen

Unfälle mit Kindern sind immer dramatisch – ob für das Kind selbst, seine Familie oder den beteiligten Fahrer. Beim Blättern in einer älteren Ausgabe der VerkehrsRundschau vom November 2015 haben wir einen Artikel  über den Kongress „Kinderunfälle im Straßenverkehr – Ursachen, Folgen, Vermeidung“ in Münster entdeckt, dessen Ergebnisse wir Ihnen heute kurz vorstellen möchten.

Abbiege- und Totwinkelunfälle lassen sich – so der Tenor des Artikels – bis heute nicht gänzlich und ausreichend vermeiden. Um aber vor allem das Rechtsabbiegen von LKW sicherer zu gestalten, sehen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat und die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft drei Ansatzpunkte:

  1. In der Fahrzeugtechnik: Experten schätzen, dass Abbiegeassistenten  etwa 70 Prozent der Totwinkel-Unfälle vermieden könnten.
  2. In der Aufklärung über Risiken: Kinder und Erwachsene sollten durch spezielle Schulungen umfassender darüber aufgeklärt werden, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten, beispielsweise wenn ein LKW neben ihnen stehen bleibt. Oder wussten Sie, dass im Toten Winkel eines LKW mehr als zwanzig Kinder verschwinden können?
  3. In der Verbesserung der Infrastruktur: Getestet werden beispielsweise kleine Konvexspiegel  – sogenannte Trixi-Spiegel – die an der Verkehrsampel oder am Verkehrsschild befestigt werden und Fahrern einen vollständigen Überblick ermöglichen sollen.

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