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Junge Fahrer, alte Autos – eine gefährlich Kombination

Bei jungen Fahrern ist das Risiko für einen schweren oder tödlichen Unfall fast doppelt so hoch wie bei einem Erwachsenen. Pro Jahr sind in dieser Altersgruppe nach Angaben des Statistischen Bundesamts knapp 500 Tote und 10.000 Schwerverletzte zu beklagen, obwohl sie nur acht Prozent der Bevölkerung in Deutschland ausmacht.

Warum das so ist, wollte der ADAC herausfinden und hat 18.000 Unfälle genauer unter die Lupe genommen. Dabei fanden die Unfallforscher typische Ursachen wie mangelnde Fahrpraxis, unangepasste Geschwindigkeit und die Fehleinschätzung der jeweiligen Verkehrssituation. Junge Fahrer lassen auch überdurchschnittlich oft ablenken – beispielsweise vom Smartphone oder einem Mitfahrer – und verursachen häufiger Alleinunfälle.

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 Foto: Quelle ADAC/Dirk Bruniecki

Fatal wirkt sich auch das Alter der Fahrzeuge aus, die diese Altersgruppe nutzt: Die Autos der jungen Verunglückten sind im Durchschnitt 10,7 Jahre alt. Daher fehlen ihnen vielfach moderne Sicherheitssysteme wie das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Viele schwere Unfälle ließen sich durch ESP vermeiden. Der ADAC rät Fahranfängern, bei der Wahl des Gebrauchtwagens unbedingt auf entsprechende Sicherheitsstandards zu achten. Auch preiswerte Gebrauchtwagen verfügen oft über ESP und lebensrettende Airbags.

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Infografik: Quelle ADAC

Quelle: ADAC-Pressemitteilung „Hohes Risiko und zu wenig Erfahrung oft tödlich“ vom 28.07.2016

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