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IHK Ulm macht Flüchtlinge zu Berufskraftfahrern

Lkw-Fahrer werden händeringend gesucht – ebenso wie Jobs für Geringqualifizierte und Flüchtlinge. Da lag es für das Jobcenter Biberach/Ulm sowie die IHK Ulm auf der Hand, ein Ausbildungsprogramm zum Berufskraftfahrer für genau diese Personengruppe zu starten. Daran nehmen aktuell fünf Verkehrsunternehmen aus der Region teil sowie 15 Männer und Frauen zwischen 28 und 54 Jahren aus Deutschland, Indien, Irak, Iran, Kosovo, Syrien und der Türkei.

Konkret geht es um eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation im Bereich der Berufskraftfahrer, mit der Personen ab 25 Jahren die schrittweise Erlangung einer Berufsausbildung oder den direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden soll. Dabei wird ein Berufsbild in fünf bis acht Bausteine zerlegt, die inhaltlich an den Ausbildungsrahmenplänen ausgerichtet sind. Die Teilnehmer können die Bausteine nacheinander abschließen. Zum Schluss kann eine Externenprüfung bei einer IHK erfolgen. Ziel der Maßnahme ist eine anschließende Übernahme in eine feste Anstellung.

Harald Lämmle, Leiter des Jobcenters im Landratsamt Biberach, ist überzeugt, dass dieses Projekt erfolgreich sein wird. In einer Pressemitteilung sagt er: „Wir haben alles unternommen, damit die Betriebe qualifiziertes Personal erhalten. Sie wurden bereits bei der Teilnehmerauswahl miteinbezogen. In Einzelfällen haben wir vorbereitende Qualifizierungen durchgeführt und während der Teilnahme unterstützen wir finanziell den Sprachunterricht.“

 

 

 

 

 

 

 

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