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Gastbeitrag: Schwertransporte – ein schwerwiegendes Geschäft

Sperrig, langsam und staufördernd gehören Schwertransporte nicht gerade zu den beliebtesten Verkehrsteilnehmern. Wir finden solche Transportgiganten allerdings oft auch ziemlich beeindruckend und bewundern die fahrerischen Leistungen ihrer Piloten. Doch wie definiert sich eigentlich ein Schwertransport und welche Transportwege für besonders schwere oder extra lange Frachtguttransporte gibt es? Wir haben die Arnold Schwerlast GmbH & Co KG, Spezialist für weltweite Schwerlast-, Schwer- und Sondertransporte, um einen Gastbeitrag zu den verschiedenen Arten von Schwertransporten gebeten:

Unter einem Großraum- oder Schwertransport versteht man den Transport von Frachtgütern, der auf Grund von Maß und/oder Gewicht nicht den Normen der Verkehrsregeln eines entsprechenden Landes entspricht und dadurch eine mögliche Gefahr für den alltäglichen Verkehr darstellt. Rechtlich gibt es strenge Auflagen für Schwertransporte, die Speditionen vor große Herausforderungen stellen. Es gilt, spezielle Transportzeiten einzuhalten, die Last genauestens zu sichern und die Fahrt anzumelden beziehungsweise vorab Genehmigungen einzuholen. Manchmal sind auch Begleitfahrzeuge vorgeschrieben.

Unter einem klassischen Schwertransport versteht man den Transport eines Fahrzeuges, das eine geringe Abmessung hat, dafür aber sehr schwer ist und somit in eine undefinierte Gewichtsklasse fällt. Für solch einen Transport benötigt man speziell ausgelastete Transportfahrzeuge, jedoch können diese auf konventionellen Strecken fahren, da ihre Maße noch den Normen des Straßenverkehrs entsprechen.

Darüber hinaus gibt es eine Kombination aus dem Schwertransport und einem Großraumtransport. Hierbei erschweren sich die Bedingungen extrem. Nun ist es nur noch sehr schwer möglich, Güter auf dem normalen Weg zum Ziel zu bringen; es bedarf einer speziellen Transportmöglichkeit.

Unter Langtransporten versteht man den Transport von Gütern mit Längen über 20 Meter. Diese sind meist nicht allzu schwer, jedoch sehr lang und müssen gesichert transportiert werden. Ein Beispiel dafür wäre ein Flügel von Windkraft-Anlagen oder Brückenpfeiler.

Diese einzelnen Arten des Schwertransport können auch auf den Transportweg differenziert werden. Es gibt vier klassische Transportwege:

– Lkw-Transport
– Seetransporte
– Bahntransporte
– Lufttransporte

Hierbei ist es wichtig, dass eine genaue Planung und Anmeldung des Schwertransportes veranlasst und die verschiedenen Möglichkeiten der Lieferungen durch passende Transportfahrzeuge und Flugzeuge organisiert wird. Dies erfordert die Kompetenz einer Spedition, die auf solche Logistikaufgaben spezialisiert ist, wie zum Beispiel der Spedition Arnold Schwerlast. Wenn dies nicht der Fall ist, so kann es schnell passieren, dass der Schwertransport abgelehnt wird oder erst gar nicht angenommen wird.

 

blog.spedion.de_BildWir bedanken uns bei Kathrin für diesen Gastbeitrag.

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