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Fachkräfteengpass: Babyboomer verschärfen Fahrermangel

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat erstmals berechnet, wie viele ältere Beschäftigte aus sogenannten Engpassberufen – darunter auch Berufskraftfahrer – in den nächsten 15 Jahren in Rente gehen. Das Ergebnis ist dramatisch: 43 Prozent der aktuell rund 529.000 Berufskraftfahrer in Deutschland sind derzeit 50 Jahre oder älter. Das Ausscheiden der Babyboomer-Generation der 1950er- und 1960er-Jahre verursacht insbesondere bei den Berufskraftfahrern und in den Gesundheitsberufen mittelfristig eine große Personallücke. Der IW-Studie zufolge arbeiten 6,7 von 23,9 Millionen Fachkräften in Deutschland in sogenannten Engpassberufen. Das sind Berufe, bei denen bundesweit mehr offene Stellen als Arbeitslose existieren.

Sehen Sie hier ein Interview mit Dr. Susanne Seyda, Bildungsökonomin im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, zum Thema Fachkräfteengpässe in Deutschland:

Quelle: IW-Pressemitteilung   „Die Babyboomer reißen große Lücken“

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