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Baby, you can drive my car: Carsharing boomt

Wir alle kennen das Dilemma: Meist benötigen wir unser Auto nur, um ins Büro zu fahren oder am Wochenende den Großeinkauf zu erledigen. Die meiste Zeit – Untersuchungen zufolge sind das in Deutschland im Durchschnitt 23 Stunden pro Tag – steht der PKW ungenutzt auf dem Parkplatz, verursachen aber trotzdem hohe Kosten und blockiert gerade in großen Städten wertvolle Flächen.

Da liegt es doch eigentlich nahe, sein Auto zu teilen. Zum Beispiel mit einem Nachbarn, der sich kein Auto leisten kann oder vor Parkplatzmangel und hohen Betriebskosten kapituliert hat. Kein Wunder also, das Carsharing boomt wie nie zuvor: Rund eine halbe Million Autofahrer nutzen in Deutschland CarSharing-Angebote, berichtet der Bundesverband CarSharing in seiner Bilanz-Pressemeldung für das Jahr 2012.

Doch welche Formen des Carsharings gibt es eigentlich? Wir haben uns für Sie auf dem Markt des Autoteilens umgesehen:

  • Am häufigsten genutzt wird das stationsbasierte CarSharing-Angebot von kommerziellen Anbietern wie Stadtmobil oder book-n-drive . Dazu stehen in über 343 deutschen Städten und Gemeinden rund 6.700 Fahrzeuge auf Abruf bereit. Der Kunde reserviert das Auto über eine Online-Plattform und kann dieses dann an einer bestimmten Station abholen und auch wieder abgeben.

 

  • Beim freien Carsharing – auch Free-Floating Carsharing  genannt, das seit etwa zwei Jahren vor allem in Großstädten Einzug hält, stehen die Fahrzeuge an diversen Standorten im öffentlichen Raum bereit und können an einem Wunschort einfach wieder geparkt werden. Das ist besonders flexibel und macht auch Einwegfahrten möglich. Freies Carsharing ist zurzeit vor allem die Domäne von Autoherstellern wie Daimler (Car2Go) oder BMW (DriveNow).

 

  • Beim privaten Carsharing bieten Fahrzeugbesitzer ihr eigenes Auto zur Ausleihe an, so dass es von anderen Menschen genutzt werden kann. Online-Plattformen wie Autonetzer.de oder Nachbarschaftsauto.de organisieren die Fahrzeugsuche und wickeln Buchung, Übergabe und Bezahlung ab. Eine spezielle Zusatzversicherung, die automatisch bei jeder Buchung abgeschlossen wird, verhindert, dass im Schadensfall auf die Versicherung des Halters zugegriffen wird. So macht teilen Freude!

Flexibel, umweltfreundlich und kostengünstig: Sie interessieren sich für Carsharing – vielleicht sogar als Alterative zu ungenügend ausgelasteten Firmenwagen? Alle Informationen und Anbieter finden Sie unter www.carsharing.de.

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